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Leserbrief

Abschaffung der Franchise für Rentner: Mehr Sicherheit für zukünftige Rentner

Herbert Elkuch, DPL-Abgeordneter | 20. April 2022

Im «Vaterland» am Karsamstag stand in einem Artikel zur Abschaffung der Franchise für Rentner: «Der Rentenexport ist das Lieblingsthema der Partei». Diese Anmerkung ist nun völlig daneben und irreführend, denn die Krankenkasse zahlt keine Renten aus. Der Initiativtext lautet: «Versicherte, die das ordentliche Rentenalter erreicht haben, entrichten keine Kostenbeteiligung nach Abs. 2 Bst. a, die Kosten übernimmt der Staat.» Bei einer Annahme der Volksinitiative entfällt bei in Liechtenstein krankenversicherten Rentnern die Franchise von 500 Franken. Die Kostenbeteiligung von 10 Prozent bleibt, wenn eine ärztliche Versorgung nötig wird. Den Staat wird dies höchstens 3,5 Mio. Franken kosten, ein Klacks bei 224 Mio. Gewinn im letzten Jahr. Für die Rentner, die mit wenig auskommen müssen, ist die Befreiung der Franchise eine willkommene Entlastung. Das Leben ist teurer geworden, und die AHV-Rente wurde seit 11 Jahren nicht mehr angepasst. Mit der Volksinitiative bleibt das Einkommen der Rentner gleich, aber die Ausgaben werden bei notwendigen Arztbesuchen um max. 500 Franken pro Jahr günstiger. Mit dieser Initiative werden die Krankenkassenprämien für alle, auch für die Jüngeren, rechnerisch minimal günstiger. Mit der DpL-Volksinitiative profitiert die jüngere Generation indirekt zusätzlich: Weil kein Geld aus der AHV genommen wird, bleibt für ihre zukünftige Rente mehr in der AHV-Kasse. Das bedeutet mehr Rentensicherheit.

Herbert Elkuch, DPL-Abgeordneter

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