Leserbrief

Schockierende Beweislage – Lächerliches Bussgeld

Nina Fischli, Fürst Johannes Str. 41, Schaan | 6. April 2022

Die Berichte im «Volksblatt» und «Vaterland» zur Gerichtsverhandlung des Eschner Landwirts, veröffentlicht am 31. März 2022, schildern die schockierende Beweislage. Wir haben nun Einblick erhalten, was sich im Gerichtssaal zugetragen hat und welche verheerenden Missstände das Veterinäramt auf dem Bauernhof vorfand. «Die Strafe muss Ihnen wehtun» (Zitat aus dem «Volksblatt»-Bericht), entschied sich die Richterin, und sprach eine teilbedingte Geldstrafe von 15 000 Franken aus, von der der Bauer nur einen Teil bezahlen muss, wenn er sich nichts mehr zu Schulden kommen lässt. Trotz stichhaltiger Beweise ein verhältnismässig lächerliches Bussgeld für diese schwere Missachtung des Tierwohls. Härtere Strafen für Tierquälerei und unangemeldete Kontrollen auf Bauernhöfen sind zum Schutz der Tiere unverzichtbar.

Nina Fischli,
Fürst Johannes Str. 41, Schaan

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