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Leserbrief

15 000 Franken Geldstrafe?

Renata Reich, Dominik Banzer Strasse 29, Triesen | 2. April 2022

Eine derartige Gräueltat mit nur 15 000 Franken zu bestrafen, kann nicht sein! In Hefenhofen (TG) zum Beispiel, fordert die Staatsanwaltschaft in einem aktuell laufenden Fall 6,5 Jahre Freiheitsstrafe, 23 700 Franken Busse und 20 Jahre Tätigkeitsverbot im Bereich der Tierhaltung für einen Pferdehalter, der auch auf brutalste Weise Tiere gequält und unter miserablen Umständen gehalten hat. Bei uns redet man von einer im Vergleich lächerlichen Geldstrafe, welche diesem Bauern bestimmt nicht wehtut. Das Allerschlimmste ist jedoch, dass in unserem Eschner Fall nicht schon viel früher ein Tierhalteverbot ausgesprochen wurde. Landwirtschaftliche Betriebe werden bei uns lediglich alle vier Jahre kontrolliert, das ist entschieden zu wenig. Von einem Landesveterinär wird erwartet, dass er im Vorfeld rigoros handelt, um solche abscheulichen Taten zu verhindern. Er sollte nicht auf der Seite der Landwirte stehen, ihnen nicht blindlings vertrauen, sondern genau und vermehrt die Betriebe kontrollieren. An erster Stelle muss das Lebewesen Tier stehen, da es sich leider nicht wehren kann. Die Frage stellt sich, ist Werner Brunhart dieser verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen? Die Vergangenheit lässt etwas anderes vermuten. Bei alledem darf man nicht vergessen, dass die meisten Landwirte gut zu ihren Tieren sind. Solche Taten schaden dem ganzen Berufsstand. Ein Grund mehr, früher Massnahmen zu ergreifen, bevor den Tieren so viel Leid zugefügt wird. Es liegt nun ganz klar bei der Regierung, dieses Problem schnellstens zu lösen, denn so werden sich die Wenigsten von uns abspeisen lassen.

Renata Reich,
Dominik Banzer Strasse 29, Triesen

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