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Leserbrief

Der Kohlenstoffkreislauf klärt auf

Max Matt, Im Moosacker, Altstätten | 28. März 2022

Antwort zu «Wie ernst ist es uns?» von der Fraktion der Freien Liste: Die menschengemachte Menge CO2 beträgt weltweit jährlich etwa 32 Milliarden Tonnen, was als unerhört beschrieben wird. Diese Geschichte bekommt aber schnell ein ganz anderes Gewicht, wenn die Angaben aus offiziellen Quellen näher betrachtet werden. Werden zudem die Anteile der Gase der Luft zusammen zusammengezählt (Sauerstoff, Stickstoff und fünf Edelgase), so verbleibt für CO2 noch 0,0336 Volumen-Prozent. So viel CO2-Anteil der Luft findet man schon in sechzig Jahre alten Lexika. Was ist in all den Jahre geschehen mit dem von Menschen gemachten CO2? Weltweit atmen drei Billionen Bäume täglich etwas mehr als eine Milliarde Tonnen CO2 ein. Die Kleinstpflanzen (Phytoplankton) an der Oberfläche der Meere und Ozeane entziehen der Atmosphäre täglich etwa 100 Millionen Tonnen CO2. Die Algen, Moose und Flechten nehmen täglich etwa 38 Millionen Tonnen CO2 auf. So ist die Frage leicht zu beantworten, warum der CO2 Anteil der Luft nicht schon längstens auf das Mehrfache von heute angestiegen ist. Nach der CO2-Theorie müsste das geschehen sein. Ein Wissenschaftler hat das so formuliert: «Die von der Menschheit verursachte Menge CO2 ist im Vergleich zu dem, was im Kohlenstoffkreislauf umgesetzt wird und zu den in der Natur seit jeher vorhandenen Gasen marginal.» Alle grünen Pflanzen der Erde brauchen zum Wachstum unvorstellbar viel CO2. Es müssen also von natürlichen Quellen unbegreifliche CO2-Mengen in den Kohlenstoffkreislauf nachströmen. Noch etwas geht bei der aufgebauschten Diskussion mit dem CO2 vergessen. Vom CO2 hängen die Erntemengen in der landwirtschaftlichen Produktion ab. Wenn aus irgendwelchen Gründen auch immer etwas gegen CO2 unternommen wird bzw. falsch gemacht wird, gibt es Hungerkatastrophen. Im Hinblick auf die so aussergewöhnliche Vermehrung der Menschheit ist das von grösster Bedeutung.

Max Matt,
Im Moosacker, Altstätten

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