Leserbrief

Lieber Herr* oder Frau* Wachter

Angilina Davida, Kanalweg 1, Triesen | 16. März 2022

Zum Leserbrief «Elternteile und Schweineherzen» von Martin Wachter, erschienen im «Volksblatt» vom 12. März:
Ich werde nun für Sie die Pronomen er/ihm benutzen (wenn diese jedoch nicht zutreffen, dann korrigieren Sie mich doch). Ich hoffe natürlich sehnlichst, dass Pronomen in Bezug zu den Geschlechtern Ihnen geläufig sind. Was ich jedoch bezweifle, nachdem ich Ihren Menschenunwürdigen Text gelesen habe. Ich könnte Ihnen natürlich nun einen kurzen Input geben, was gendern alles mit sich bringt, jedoch bezweifle ich, dass Sie überhaupt irgendetwas sehen, was ausserhalb Ihres Weltbildes ist, geschweige denn so etwas verstehen wollen. Um es kurz zu fassen: Bei Ihnen ist Hopfen und Malz verloren. Warum ich Ihnen nun auf Ihren grausamen Text antworte und nun spreche ich nicht nur von dem Inhalt. Nein, auch von Ihrer Erzählweise, der schrecklichen Wortauswahl und auch der Überblick der Geschichte ist zum Davonlaufen! Sodass jede Klassenlehrperson ihn als schlechtes Beispiel der Klasse vorlesen würde. Kleine Frage am Rande: Sind Ihnen denn keine bessere Namen eingefallen? Sie müssen ja noch nicht einmal geschlechtsneutral sein. Da Ihnen das wahrscheinlich nicht geläufig ist: Das sind Namen, die nicht zum binären Spektrum gehören aber ein wenig mehr Anstrengung hätte aus der 1 vielleicht doch eine 1,5 gemacht.
Nachdem ich Ihre Scheuklappe ja bereits angemerkt habe, möchte ich noch kurz erwähnen, dass Sie anscheinend in einer anderen Realität feststecken, was auf ein Delir hinweist. Mein Rat an Sie: Suchen Sie doch bitte Ihre*n Hausarzt* Hausärztin auf, diese Person verschreibt sie an geeignete Anlaufstellen.


Angilina Davida, Kanalweg 1, Triesen

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