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Leserbrief

«Homophobie» als Kampfbegriff

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen | 17. Januar 2022

Leserbriefschreiberin Ute Jastrzab aus Schaan behauptete am Donnerstag in unseren beiden Landeszeitungen, ich hätte in meinem Leserbrief «abwertende Bezeichnungen» bezüglich der Gleichgeschlechtlichen verwendet. Sie spricht von «homophoben (= «homo-feindlichen») Äusserungen» meinerseits. Auch bei ihr blieb es bei einer leeren Behauptung – denn einen Beleg für ihre Aussage lieferte sie nicht. Darf ich freundlichst bitten, falsche Unterstellungen zu unterlassen. Erstens ist mir Respekt gegenüber unseren Mitmenschen – egal welcher «Polung», egal welchen Glaubens, egal, welche Einstellungen sie haben – wichtig. Und zweitens hätten die Zeitungen meinen Leserbrief gar nicht abgedruckt, wenn dieser wirklich «homophobe» Äusserungen beinhaltet hätte. Offensichtlich gilt heutzutage bereits jegliche Kritik an der Politik der Homosexuellen als «homophob». Dies zeigt einmal mehr, dass das Wort «homophob» allzu oft als unfairer Kampfbegriff verwendet wird, um jegliche Kritik im Keim zu ersticken. (Wobei selbstverständlich echte Homophobie stets zu verurteilen ist.) Übrigens, ist es nicht interessant, dass bezüglich der (politisch korrekten) Behandlung von Gleichgeschlechtlichen peinlichst genau hinschaut wird, während unablässig auf konservativen Christen verbal rumgetrampelt werden «darf»? Bezüglich Frau Karin Jenny aus Vaduz: Sie wandte sich am Donnerstag ebenfalls via Leserbrief an mich und argumentierte, dass uns die «Ehe für alle», wie sie sagte, «nichts wegnehme». Dabei beachtet sie nicht, dass die Rechte des Kindes auf Vater und Mutter nicht vornherein ignoriert werden dürfen. Alle reden von den Rechten der Gleichgeschlechtlichen – kaum jemand von den Rechten des Kindes auf Mama und Papa. Hinsichtlich Frau Jennys Entwicklungs-Statement sei hier erwidert: Ein unveränderliches (christliches) Wertesystem ist nicht «modernisierbar». Die Kirche verteidigte die Rechte des Kindes auf Vater und Mutter vor 2000 Jahren – so wie sie es heute tut.

Urs Kindle,
Runkelsstrasse 17, Triesen

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