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Leserbrief

Fragen an unsere, die Regierung beratenden Gremien

Christoph Pirchl Altenbach 26, Vaduz | 27. Dezember 2021

Wir haben seit Oktober die Omikron-Variante im Umlauf, was man laut den Daten des BAG in der Anzahl der Todesfälle – mit oder an Corona gestorben, sortiert nach geimpft/ungeimpft – deutlich sehen kann. Seit Mitte Oktober laufen die beiden Kurven fast deckungsgleich; es sterben ungefähr gleich viele Geimpfte wie Ungeimpfte (z.B. vom 01.12.21 bis 10.12.21, 101 Geimpfte und 101 Ungeimpfte). Trotz dieser Zahlen hat das BAG in der zweiten Dezemberwoche eine Pressemitteilung publiziert. Sie berechneten ein 11-mal höheres Sterberisiko für Ungeimpfte als für Geimpfte, basierend auf der Datenbasis der ersten Dezemberwoche! Interessante Mathematik. Viele in Liechtenstein und in der Schweiz sind bereits zweimal geimpft. Die meisten Virologen in der Schweiz bestätigen, dass diese neue Mutation den Impfschutz stark unterlaufen kann. Mehrmals wurde betont, dass die ersten beiden Impfungen nicht mehr schützen und eine dritte notwendig sei. Als Antwort auf die Omikron-Variante wird nun geboostert. Wenn ich das richtig verstehe, ist der Booster der gleiche Impfstoff wie bei Impfung 1 und 2. Biontech veröffentlichte ein Statement, dass vor März keine neue Impfung gegen Omikron verfügbar sein wird. Wie soll nun der gleiche Impfstoff, der nicht mehr wirkt, nun doch noch wirken? Wenn wir einen Blick auf Israel werfen, so haben dort 65% bereits drei Impfungen erhalten. Dort ist die Argumentation bezüglich der OmikronVariante dieselbe, lediglich um eine Impfung versetzt. Wenn also in Israel die dritte Impfung, welche bei uns nun gespritzt werden soll, als nicht mehr schützend klassiert wird und eine vierte desselben Serums verabreicht werden muss, warum soll dann eine dritte Impfung bei uns helfen? Ich hätte gerne von unseren, die Regierung beratenden Gremien wissenschaftlich fundierte Antworten, warum wir anders sein sollen als Israelis.

Christoph Pirchl Altenbach 26, Vaduz

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