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Leserbrief

Wohin?

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen | 27. Dezember 2021

Ich frage mich, was all die CoronaSchutzmassnahmen, Verhaltens- und Hygieneregeln, die jetzt schon seit bald zwei Jahren staatlich verordnet und überwacht werden, gebracht haben. Massnahmen wie Abstand halten, minimale Sozialkontakte, Händeschütteln vermeiden, Maske tragen, mehrmaliges tägliches Lüften, in Papiertaschentuch husten, niesen, schnäuzen und spucken, gründlich die Hände waschen, testen (auch ohne Symptome), Kontaktdaten erheben, Quarantäne. Das alles in ausführlicher und detaillierter Anleitung mit Videobeispielen. All diese Massnahmen haben uns bisher nicht weitergebracht, im Gegenteil. Wir treten auf derselben Stelle. Die Situation ist verfahrener denn je. Es herrscht ein absolutes Massnahmenchaos. Eine Orientierungslosigkeit sondergleichen. In jedem Land, jedem Bezirk, jeder Gemeinde gelten andere Massnahmen und Regeln, die sich permanent ändern. Wenn solch einschneidende Massnahmen weiterhin als einziges Mittel zur Bekämpfung der Pandemie beibehalten werden, wird das Ganze in einem absoluten Chaos enden und die Kollateralschäden werden ins Unermessliche steigen. Auch die Einfach-, Zweifach- und Dreifachimpfung, die uns als erlösendes Allheilmittel zur Bekämpfung der Pandemie versprochen wurde, hat sich offensichtlich nicht bewahrheitet. Zertifikatspflicht, 3-G, 2-G, 2-G plus. (wann kommt 1-G)? Weshalb gilt plötzlich der PCR-Test, der lange Zeit als «Goldstandard» bezeichnet wurde, nicht mehr als Zertifikats würdig? Die Maskenpflicht wird neu ab dem 6. Lebensjahr eingeführt. Interessanterweise gleichzeitig mit einer Impfempfehlung für Fünf- bis Elfjährige. Da stellt sich die Frag, wann eine Impfempfehlung für Säuglinge bis Vierjährige eingeführt wird, obwohl Kinder und Jugendliche praktisch ein Nullrisiko haben, an Covid-19 ernsthaft zu erkranken, geschweige denn daran zu sterben. Eine Gesellschaft, die solche Massnahmen für unsere Kinder befürwortet und duldet, hat den Weg der Menschlichkeit definitiv verlassen. Das steht absolut in keinem Verhältnis von Risiko und Nutzen. Ist es wirklich nötig und sinnvoll, die gesamte Menschheit, von der Wiege bis zu Bahre zu impfen? Was kommt danach, wie geht es weiter, wo soll dieser Irrsinn hinführen? Wenn wir eine Pandemie hätten, die solche Massnahmen rechtfertigen würde, dann würde die gesamte Weltbevölkerung freiwillig und unaufgefordert zu Hause bleiben und um die Impfung betteln, ganz ohne Zwang durch die Hintertür der Politik.

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen

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