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Leserbrief

Lasst die Kinder in Ruhe!

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 23. Dezember 2021

Die kürzlich beschlossene Maskenpflicht für Kinder ab sechs Jahren sorgt für Unmut. Die Information, dass diese Pflicht nur zehn Schultage gelte, weckt den Eindruck, die Gemüter besänftigen zu wollen. Was ist der Sinn dieser zehn Tage? Es ist ja nur eine Maske, es sind ja nur zehn Tage … Dieser fragwürdige Zickzackkurs verunsichert.
Auch wird dieser Schritt damit begründet, die Kinder zu schützen. Wovor will man die Kinder schützen – vor einem Virus, das für die meisten Kinder nicht besonders gefährlich ist? Sinnvoller wäre, die Kinder vor den Kollateralschäden der getroffenen Massnahmen zu schützen und ihnen ein stabiles, angstfreies Umfeld zu bieten, das eine Entwicklung in Freiheit, Frieden und Liebe ermöglicht. Wohlbemerkt sind die Kinder- und Jugendpsychiatrien voll und es existieren Wartelisten. Ist diese Tatsache nicht erschreckend genug? Warum werden derart tragische Entwicklungen akzeptiert? Die Kinder sind unsere Zukunft!
Falls jemand der Meinung sein sollte, dass diese neu getroffene Massnahme zum Schutz der Erwachsenen diene, so sei man sich bitte bewusst, dass alle Impfwilligen vollständig geimpft beziehungsweise zwischenzeitlich geboostert sind. Diese Menschen sollten somit geschützt sein.
Apropos, auch wenn man keine eigenen Kinder hat, müsste mit einem Quäntchen Empathie klar sein, dass ein täglich mehrstündiges Maskentragen nichts mit Spass zu tun hat. Hinzu kommt die Tatsache, dass gerade im pädagogischen Bereich Mimik und Gestik eine sehr wichtige Rolle spielen. Ängste von Mitmenschen sind ernst zu nehmen, allerdings kann es nicht sein, dass diese Ängste unser aller Alltag leiten. In fast zwei Jahren müsste es doch möglich gewesen sein, entsprechende Lösungen zu realisieren, um diesen Ängsten entgegenzuwirken(?). Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Möge der Anblick des Kindes in der Krippe u. a. Vernunft einkehren lassen, die dazu beiträgt, die sensiblen Kinderseelen zu entlasten. «Christus, der Retter ist da.» Allseits eine besinnliche Zeit.

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen

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