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Leserbrief

Unsere Kinder und der Schwarze Peter

Norman Wille, Auring 9, Vaduz | 20. Dezember 2021

Unsere Kinder, die doppelt und dreifach Betroffenen in der «Coronakrise». Sie litten und leiden, pyhsisch und psychisch irgendwo zwischen Maskenpflicht und Sündenbock. Aber nicht nur, dass sie jetzt noch das vollständig unerforschte Risiko tragen, zumal als sehr junges Kind, mit einer Impfung «beglückt» zu werden, die im Grunde dem einzigen Zweck dient, uns «Grosse» ja nicht anzustecken. Nein, sie dürfen auch die ungeheuren, finanziell gar nicht mehr bezifferbaren «Kollateralschäden» bezahlen, die die völlig unverhältnismässigen Massnahmen in der Wirtschaft hinterlassen haben – und noch immer hinterlassen. Unsere Überängstlichkeit, unser fehlender Mut, unser Unvermögen, mit einem Virus adäquat umzugehen, haben den Schwarzen Peter in ungeahnte Höhen wachsen lassen. Und was tun wir Erwachsenen? Wir schieben ihn diskret, ohne mit der Wimper zu zucken, unseren eigenen Kindern zu; Hypotheken auf Jahrzehnte hinaus. Perfider kann man als Gesellschaft mit seinen Kindern nicht mehr umgehen, Nicht fürchten sollten wir uns. Sondern die Hände aus den Hosentaschen nehmen und unseren Kindern zeigen, wie ein selbstbewusstes, erwachsenes Mitglied unserer Gesellschaft mit Corona umzugehen weiss. Nicht wie die Maus vor der Schlange, sondern entschlossen und mutig.

Norman Wille,
Auring 9, Vaduz

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