Leserbrief

Montagsdemos

Sigi Langenbahn, in der Blacha 48, Planken | 10. November 2021

An alle Demonstrationsteilnehmenden, die sich durch die Kritik der Jungen Liste angesprochen und diskreditiert fühlen:
«Alle Menschen, die am 28. 11. 2021 ein Ja für das Covid-19-Gesetz in die Urne werfen, unterscheiden sich in keiner Weise von den Wärtern in deutschen Konzentrationslagern des 2. Weltkriegs – doch ein Unterschied besteht, damals konnten diese getreuen Staatsmarionetten auf keine solch schreckliche Tat an Menschen zurückblicken – die morgigen JA-Sager schon, daher sind diese Menschen für mein Dafürhalten weit gefährlicher als die Wärter vor bald 100 Jahren.»
Das ist nur einer der abstossenden NS-Vergleiche eures Veranstalters und Zeremonienmeisters. Weitere sind auf seiner Facebook-Seite nachzulesen.
Wer derartige Vergleiche gutheisst und kein Problem damit hat, in einer Reihe mit Holocaust-Verharmlosern, Nationalisten und Fundamentalisten zu stehen, darf sich zurecht von der Jungen Liste angesprochen fühlen; aber bitte ohne dieses Einnehmen der Opferrolle. Allen anderen empfehle ich, gemeinsam eigene Wege zu finden, um euren Sorgen und Ängsten öffentlich Ausdruck zu verleihen.


Sigi Langenbahn, in der Blacha 48, Planken

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