Leserbrief

Jetzt reichts ...

Johann Fessler, Churer-Str. 18, Nendeln | 4. November 2021

... was sich der Vorstand der Jungen Liste erlaubt (Forumsbeitrag im «Volksblatt» am 3. November 2021). Wer gibt Ihnen das Recht, Menschen, die sich gegen eine Impfung entschieden haben und die Massnahmen als übertrieben empfinden, als Libertäre, religiöse Fundamentalisten, Verschwörungsmythiker, Faschisten und Holocaustverharmloser zu bezeichnen? Wisst ihr jungen Leute überhaupt, was das alles heisst? Ihr legt ein sehr unreifes Verhalten an den Tag. Kennt ihr überhaupt das Wort Respekt (was ich nach Ihrem Forumsbeitrag bezweifle)? Darf man keine andere Meinung mehr haben und diese kund tun? Bei Demonstrationen von Homosexuellen und sonstigen Andersdenkenden wird auch kein solches Aufsehen gemacht.
Meine Frau hat selber 34 Jahre als Dipl. Pflegefachfrau gearbeitet. Der Pflegenotstand war schon vor der Pandemie – warum wohl? Reduziertes Personal musste die gleiche Leistung bringen wie zuvor, über dies und jenes mussten Listen geführt werden, was wertvolle Zeit in Anspruch nahm, die dann dem Patienten verloren ging. Hingegen wurde im administrativen Sektor fleissig aufgestockt. Wertschätzung gab es nur wenig, egal ob von der «Obrigkeit» oder auch von Patienten. Und dass es jetzt noch weniger Personal gibt, wundert mich nicht – bei den jetzigen Bedingungen (Impfpflicht, Maskenpflicht, usw.).
Zudem – es wird immer nur von so und so vielen Neuinfizierten geschrieben, aber nie davon, wie viele davon geimpft sind!
Die Menschheit hat immer schon mit Bakterien und Viren gelebt und wird das auch weiterhin müssen. Bei einem gesunden Immunsystem und normaler Hygiene muss man keine Angst davor haben.

Johann Fessler,
Churer-Str. 18, Nendeln

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