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Leserbrief

Demos am Montag

Urs Kindle, Runkelsstr. 17, Triesen | 18. Oktober 2021

Allwöchentlich finden jeweils am Montagabend Anti-Coronamassnahmen-Kundgebungen («Demos») auf dem Platz vor dem Regierungsgebäude in Vaduz statt. Sinnvoll und sehr wichtig. Denn: Wollen wir etwa nur stillschweigend zuschauen, wie wir Schritt für Schritt unserer Freiheiten beraubt werden?! Oder aber setzen wir ein Zeichen, indem wir unseren Unmut kundtun und uns für unsere Grundrechte einsetzen? Wenn Unrecht zu Recht wird, wird (friedlicher) Widerstand zur Plicht! «Wer schweigt, scheint zuzustimmen», so eine Redewendung. Zeit, sich fürs Gute einzusetzen – solange man noch kann! Zeit, sich für unser Vaterland, für Familie und individuelle Rechte zu engagieren!
Wie damals gibt es auch heute noch Persönlichkeiten, die sich für die Freiheiten der einzelnen Bürger einsetzen. Vor rund sieben Jahren interviewte Moderator Peter Kölbel auf «1FL TV» Liechtensteins bekannten und renommierten Historiker Dr. Rupert Quaderer (1fl.li, 4. November 2014). Thema: «Liechtenstein von 1014 bis 1926». In diesem Zusammenhang fragte Kölbel, was man aus der Geschichte lernen könne. Dr. Quaderers Antwort: «Zum Beispiel, denke ich, hat sich gezeigt, dass man um seine Rechte kämpfen muss. Das war damals ganz sicher so. Die entscheidenden Persönlichkeiten haben die Gelegenheit ergriffen, in diesen unruhigen Zeiten etwas zu verändern – und haben darum gekämpft! Ein Recht wird einem kaum geschenkt, man muss sich dieses Recht holen. Das ist sicher eine Lehre, die man daraus ziehen kann.» –
Man führe sich oben gennannte Worte des Historikers Dr. Quaderer zu Gemüte. In diesem Sinne: Liebe Liechtensteinerinnen, liebe Liechtensteiner und alle Menschen, denen die Freiheit am Herzen liegt: Seien wir uns bewusst: Wir müssen um unsere Rechte und Freiheiten kämpfen! Friedlich. Schliesslich betrifft es jeden von uns!

Urs Kindle,
Runkelsstr. 17, Triesen

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