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Leserbrief

Nein zu Beton

Jacqueline Kindle im Namen der FBP-Ortsgruppe Triesen | 28. August 2021

Wir Triesner haben es jetzt in der Hand. Mit einem Nein zu drei Betonpilzen machen wir den Weg frei für einen neuen Sonnenplatz.
Weil es aber immer wieder Leute gibt, die Tatsachen verdrehen oder vertuschen, hier nochmals die Fakten, die jeder im Gemeinderatsprotokoll nachlesen kann:
1. Das geplante Projekt mit den drei Betonpilzen verschwendet Geld. Der Kredit dafür beläuft sich auf 759 000 Franken, genau gesagt 690 000 plus/minus 10 Prozent. Eine gute Bushaltestelle wie überall im Land kostet nur 70 000 Franken. Allein der als Bushaltestelle in Triesen geplante Betonpilz hingegen würde 340 000 Franken kosten. Vor Wind und Wetter schützt er nicht.
2. Am Sonnenplatz ist eine weitere öffentliche WC-Anlage weder nötig noch wertet sie den Platz gestalterisch auf. In ein bis zwei Gehminuten ist die WC-Anlage des Migros-Marktes und des Cafés in der Überbauung Sonnenplatz sieben Tage pro Woche geöffnet. Die Betreiber stellen diese gerne zur Verfügung.Die Unterhaltskosten für eine weitere WC-Anlage würden pro Jahr rund 50 000 Franken betragen.
3. Mit einer üblichen Bushaltestelle und ohne Betonpilze lassen sich 400 000 Franken allein an Baukosten sparen. Und es hätte Platz für Bäume und Sträucher. Wir Triesner leben in einer «Energiestadt» und so ist es uns wichtig, dass die Natur nicht unter Beton verschwindet. Es lohnt sich, den Verpflichtungskredit abzulehnen, um das Bauprojekt «Bushaltestelle und Platzgestaltung Sonnenplatz» neu aufrollen zu können. Wir bitten alle Triesner mit «Nein» zu stimmen, um eine für alle gute, neue Lösung zu finden.

Jacqueline Kindle im Namen der FBP-Ortsgruppe Triesen

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