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Leserbrief

Marx missbraucht von Linken und Gestrigen

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen | 18. August 2021

Zum Gastkommentar von Prinz Michael, erschienen im «Volksblatt» vom 16. August:

Das Thema Marxismus scheint beim GIS-Gründer gründlich fehlinterpretiert zu sein. Nachdem er dann doch noch erwähnt, dass im Namen des Christentums in vielen Jahrhunderten schwerste Verbrechen begangen wurden und die er dann als «Untaten» verharmlost. Gern würde ich einmal den Fokus weg von Ideologien oder Religionen auf das Wesentliche richten, nämlich auf die ökonomischen und geopolitischen Interessenten, die sich des Instruments der Ideologie bzw. Religion bedienen und diese für ihre Zwecke seit Jahrhunderten missbrauchen. Im Namen der Religion wurde auch einmal ein 30-jähriger Krieg geführt, die Habsburger dabei massgeblich mit Waldstein (Wallenstein) beteiligt! Vielleicht sollte er sich einmal damit auseinandersetzen, ob die Zeiten vor dem Missbrauch der sozialistischen Idee oder des Nazionalsozialismus so paradiesisch waren, oder nicht sogar ursächlich? Die Menschen waren 1918 müde, weiteren Kriege der europäischen Aristrokratie (die übrigens familiär verbunden war, durch Omi Victoria) weiter blind zu folgen! Geschichte to go ist hier bei dieser Frage unangebracht ...

Jens Ockert,
Landstrasse 340, Triesen

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