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Leserbrief

«Sprechverbot für Geistliche» – Leserbrief von Kindle und Risch

Johann Kindle, Feldstrasse 6, Triesen | 12. August 2021

Lieber Urs, geschätzter Julius, Eure Aussagen im Leserbrief haben mich zutiefst betroffen gemacht. Eure Wortwahl geht vermutlich nicht nur mir – als Katholik und Bürger – tief unter die Haut.
Wie kann man pauschaliert von «nicht in Worten fassende Ungerechtigkeiten», von «Charakterlosigkeit und Rückgratlosigkeit», von «fehlender Toleranz», von «heuchlerisch» und, auf die Spitze gebracht, von «ekelhaft» reden
Eure Bemerkung, dass die «Blitz-­Bemerkung» ja nur während des Wettersegens gefallen ist, erstaunt mich nun wirklich. Ist doch der Wettersegen meines Erachtens von alters her stark verankert und in der momentanen Situation mehr als nur ein starkes Zeichen unserer ­Religion wirklich und mehr als nur angebracht. Die täglichen ­Horrormeldungen in Sachen Hochwasser und Brände in vielen ­ Teilen Europas führen uns vor ­Augen, in welcher glücklichen ­Situation wir uns Gott sei Dank ­befinden.
Kommt, lasst uns gemeinsam zu vernünftigen, zeitangepassten und toleranten Aussagen reden.

Johann Kindle, Feldstrasse 6, Triesen

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