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Leserbrief

Zum Disput um den Kaplan von Triesen

Johann Kindle, Feldstrasse 6, Triesen | 11. August 2021

Als einer der «noch» wenigen regelmässigen Besucher der Triesner Sonntagsgottesdienste erlaube ich mir, bei meiner mir hoffentlich ­eigenen Toleranz, doch einige ­persönliche Anmerkungen:
Wie kann ein Geistlicher im Rahmen des Wettersegens (einer nach meiner Meinung sehr wichtigen ­rituellen Handlung) den «Blitz-­Gedanken» auf ihm unangenehme, für ihn rückwärtsgerichtete und erzkonservative Aussagen ausrichten? Wie kann ein Leserbriefschreiber diese Aussagen als «sarkastisch-humorvollen Ausspruch» betrachten? Wo bleibt die Stellungsnahme des Erzbistums? Vergebliche Liebesmühe – das sind wir uns ja als Mitglied des «Herzbistums» gewohnt.
Ich glaube, dies wäre ein weiterer Grund, die Entflechtung «Kirche und Staat» (nicht Trennung und Staat) weiter voranzutreiben. Die Vorarbeiten sind ja vorhanden. Der Verein für Offene Kirche und die Mehrzahl der Gemeinden haben dazu bereits wertvolle und detaillierte Vorarbeiten und Ausführungen geleistet.

Johann Kindle, Feldstrasse 6, Triesen

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