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Leserbrief

Hexenverbrennung wieder en vogue?

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen | 11. August 2021

Im Fürstentum lebt mittelalterliche Geschichte wieder auf, nämlich rund um einen Pfarrer, der es gewagt hat, in einer Predigt seine Meinung kundzutun. Das Blättchen «Vaterland» spielt hier die Rolle des Grossinquisitors und im Schulterschluss mit der Gemeinde Triesen soll hier der arme Mann medial und existenziell bedroht und zum Widerruf genötigt werden. Leider kein Einzelfall und im deutschen Sprachraum gegen Nena, Naidoo, Gabalier oder auch Sarrazin und Maassen gelebte Praxis! Aus diesem Grund empfehle ich ja schon lange gebetsmühlenartig das Studium der Geschichte, wenigstens der letzten 1500 Jahre. Hier kann man nachlesen, was einem droht, wenn man sich gegen die Gemeinde zu stellen scheint. Die Reichsacht wird heutzutage über den «Unsolidarischen» oder auch «Querdenker» sehr schnell verhängt. Der unzulässige Griff in die Wörterkiste des dritten Reichs gereicht dabei weder Opfer noch Täter zum Erfolg und trotzdem empfehle ich den Anfängen zu wehren und durchaus den Sündenfall der Geschichte als mahnendes Vorbild gegen jede hysterische ­Medienkampagne zu nehmen …

Jens Ockert, Landstrasse 340, Triesen

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