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Leserbrief

Die Wahrheit verbindet

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 11. August 2021

Immer wieder wollen uns Politiker und Kollektivisten weismachen, dass es unsolidarisch sei, sich nicht impfen zu lassen. Es ist aber Fakt, dass Impfungen reine Präventivmassnahmen für den Eigenschutz sind. Jeder Mensch ist rechtmässiger Eigentümer seines Körpers. Verfassungsmässige Grundrechte garantieren dem Menschen, dass ihm körperliche Eingriffe nicht aufgezwungen werden dürfen. Selbst wenn man die Impfung als wirksam und sicher bewerten könnte, was immer mehr in Zweifel gezogen werden kann, entbehrt der Vorwurf, Ungeimpfte seien verantwortungslos und unsolidarisch, jeder rationalen Grundlage. Das Schlimmste, was ein Ungeimpfter einem Geimpften antun kann, so zumindest wird es uns eingetrichtert, wäre es, einen Geimpften mit leichten Grippesymptomen anzustecken, da er ja von einem schlimmen Krankheitsverlauf geschützt sei. Dieses Risiko ist und war bis anhin für niemanden ein Problem. Was sich aber immer mehr herauskristallisiert, ist die Tatsache, dass Geimpfte Coronaviren genauso häufig übertragen können wie Ungeimpfte. Dies lässt das Ganze in einem anderen Licht erscheinen. Wenn mich ein Geimpfter mit Rhinoviren ansteckt, fordere ich nicht, dass man ihn wie ein Mensch zweiter Klasse behandelt und ihm seine Grundrechte entzieht. Eine Ansteckung mit Viren gehört zum Lebensrisiko eines jeden Menschen. Aggressive Impfbefürworter und Kollektivisten stellen immer mehr die Forderung nach einem übergeordneten Sonderrecht eines Kollektivs gegenüber Grundrechten von Individuen. Hier wird übersehen, dass es einem Kollektiv nicht zusteht, sich über die Würde und Grundrechte eines Menschen hinwegzubewegen. Auch versuchen uns Politiker zu überzeugen, «Solidarität» bedeute, dass alle sich im Kollektiv zu bewegen haben und niemand abseits stehen dürfe. Es ist geradezu ein Hohn, solch ein Rechtstaatsverständnis zu offenbaren. Sind doch Grundrechte dazu da, um das Individuum vor kollektivistischem Zwang und Nötigung zu schützen. Wahre Solidarität garantiert die Achtung der Bürger vor einer Anmassung von Gutmenschen und Wahrheitsaposteln und schützt die Menschen vor Nötigung und Be-vormundung. In der Vergangenheit wurden immer wieder solche totalitären Ideen benutzt, um Menschen zu unterdrücken. Denn es ist die Lüge und die Tyrannei, die spaltet und die Menschen gegeneinander aufbringt und Feindbilder und Mauern schafft. Die Wahrheit verbindet und schafft gegenseitiges Vertrauen. Es ist an der Zeit, dass wir wie-der Eigenverantwortung für unser Leben und unsere Gesundheit übernehmen. Wer könnte das besser als wir selbst? Es liegt an uns – entscheiden wir uns für die Freiheit.

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg

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