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Leserbrief

An die Regierenden

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 7. August 2021

Ungewöhnliche Zeiten bewegen zu ungewöhnlichen Taten. Anstatt ­Ferien-Postkarten aus fernem ­Lande zu senden, schreibe ich diesen ­Leserbrief.
Gemäss Medien haben Sie sich anlässlich der Sitzung vom 10. August 2021 um «heikle Fragen» zu kümmern und «ungemütliche Entscheide» sind zu treffen. Was auch ­immer das bedeuten mag(?).
Sie regieren das Land, lenken, ­leiten und kreieren unter anderem die Spielregeln für das Miteinander. Das Coronathema hat die Gesellschaft in einem beängstigenden Tempo und Ausmass gespalten. Kontroverse, kritische Diskussionen sind unerwünscht und führen unter anderem zur Diffamierung, oder man wird kurzerhand in eine Ecke gestellt.
Wenn ich in den Medien erfahre, dass über die Kennzeichnung von Ungeimpften nachgedacht wird und Mitarbeitende aufgrund des Impfstatus die Pausen in separaten Räumen verbringen sollen, frage ich mich, was ist mit den Menschen los?
Im Vergleich zum Ausland gewähren Sie dem Volk mehr Freiheit, ­wofür ich sehr dankbar bin. Doch dieses Mehr eliminiert die Tatsache nicht, dass Kollateralschäden ­existieren, die in keinem Verhältnis ­stehen. Denken wir an den mutigen Kinderarzt, der wiederholt auf die Probleme im Bereich der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht hat.
Ist Testen wirklich teurer als Impfen? Wer bezahlt die Behandlung der Impfnebenwirkungen? Ist diese kurzsichtige Denkweise in dieser ungewissen Phase zielführend? Wie sieht es mit den Langzeitfolgen aus?
Vermutlich schweigen die Leute nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Angst vor negativen Folgen ­sowohl privat als auch geschäftlich. Es ist ein trügerisches Schweigen – lassen Sie sich davon bitte nicht ­beirren.
In der Hoffnung, dass Sie erholsame Ferien erleben durften, wünsche ich Gottes Segen, die nötige ­Klarheit, um menschenwürdige, vernünftige und nachhaltige ­Entscheide zu treffen. Denke Sie ­dabei bitte besonders an die Kinder.
«Wir haben die Erde nicht von ­unseren Eltern geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen.»

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen

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