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Leserbrief

«Der Selbstbetrug der westlichen Gesellschaft»

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen | 5. August 2021

Unter dem Titel «Der Selbstbetrug der westlichen Gesellschaft» erschien im «Volksblatt» vom 29. Juli ein Gastbeitrag von GIS-Gründer und IUF-Präsident Prinz Michael von und zu Liechtenstein, den ich allen wärmstens empfehlen kann. Mit überaus scharfsinnigen Gedanken und Worten beschreibt der Gastbeitrag die momentane Situation der westlichen Gesellschaft in Bezug auf Finanzen, Freiheit, Nachrichtenmedien, Demokratie, Klima, Pragmatismus, Dogmatismus und Zentralismus.

Nach Rückfragen an Prinz Michael von und zu Liechtenstein gebe ich hier gerne einige Aussagen wieder. Politische Einmischung: «Es gibt immer mehr Zentralisierung, staatliche Einmischung und Regulierung im täglichen Leben.» Medien: «Heutzutage beobachten wir, dass die Nachrichtenmedien, die vierte Gewalt und vermeintliche Säule der Demokratie, zunehmend die wahnhafte Meuterei der Regierungen ­unterstützen.» Geldtheorie: «Die Zinssätze wurden zum Nachteil der ­Sparer und der Mittelschicht auf ­nahezu null bis negativ gesenkt, um die Schuldenlast der Regierungen zu minimieren.» Covid: «Die Notfälle von Covid und die Abschwächung des Klimawandels dienen nun als Vorwand, um alle monetären ­Beschränkungen fallen zu lassen.» Ideologischer Eifer: «Ideologischer Eifer verblendet den gesunden Menschenverstand, und das politische Establishment macht sich die Radikalisierung zu eigen.» Inflation: «Die Inflation wird die Mittelschicht ruinieren. Es wird zu ganz erheblichen Verwerfungen kommen. Die Gesellschaft, die den Wahnsinn akzeptiert, wird ihre selbstregenerierende Kraft verlieren.» Die momentan weltweiten Massnahmen betreffs Corona zeigen, in welche Richtung wir hinsteuern. Zivilcourage: «Zivilcourage ist kein gefragtes Gut mehr. Die verheerende Folge ist der Verlust von individueller Freiheit und Verantwortung. Starre Dogmen schränken die Freiheit der Rede und der Meinung ein. Wir sehen einen noch mächtigeren Staat, der die Freiheit hinwegfegt und ein egalitäres System etabliert, das eher Untertanen als Bürger regieren wird.»

Kurt Gstöhl, Festspielstrasse 22, Eschen

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