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Leserbrief

Maxime der Gender-Theorie

Julius Risch, Unterfeld 3, Triesen Helmut Ospelt, Im Oberfeld 4, Vaduz | 29. Mai 2021

Laut unserer Aussenministerin Dominique Hasler erhält die Istanbul-Konvention besondere Beachtung (Bericht zum jährlichen Treffen der Aussenminister des Europarates in Hamburg, erschienen im «Volksblatt» vom 22. Mai).
Diese Konvention wurde in der Mai-Landtagssitzung ohne Vorbehalte angenommen, das heisst in diesem Falle ratifiziert. Eine solche vorbehaltlose Annahme dieses Vertragswerkes erachten wir als sehr bedenklich!
Wir nehmen an, dass wenige oder niemand der Abgeordneten den Abschnitt «Vorbehalte und Austritte» gelesen hat. In diesem Zusammenhang hat zum Beispiel das katholische Kroatien in seiner hinterlegten Erklärung geltend gemacht und festgestellt, dass es sich durch das Übereinkommen nicht verpflichtet sehe, die Genderideologie in das kroatische Rechts- und Bildungssystem zu implementieren oder die verfassungsmässige Definition der Ehe zu modifizieren.
In Osteuropa setzen sich besonders die Vertreter der römisch-katholischen Kirche gegen die Ratifizierung und Umsetzung der Istanbul-Konvention durch ihre Länder ein, da diese nach ihrer Auffassung zu sehr von den Maximen der Gender-Theorie geprägt sei. Von diesen Vorbehalten war in unserem Parlament leider nichts zu hören.
Wir sind gespannt auf das erste Monitoring!

Julius Risch, Unterfeld 3, Triesen
Helmut Ospelt, Im Oberfeld 4, Vaduz

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