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Leserbrief

Kein Verständnis den 1872 Petitionären gegenüber

Klaus-Dieter Kindle, Büchele 14, Triesen | 25. Januar 2021

Wie sich Wirtschaftsminister Daniel Risch in den vergangenen Tagen werbewirksam in der Presse darstellt, indem er öffentlich das Gespräch mit den Petitionären sucht, ist nur schöngeredet. Hätte der Wirtschaftsminister ein ehrliches Interesse, das Anliegen der 1872 Petitionäre ernst zu nehmen, dann hätte er in den vergangenen Monaten die Petitionäre unterstützt und nicht das Gegenteil. Wie uns Risch im Antwortschreiben deutlich erklärt, könne er keinen Einfluss nehmen und auch das Anliegen der Petitionäre nicht verstehen. Sehr wohl hat der Wirtschaftsminister und Regierungsrat jederzeit die Möglichkeit, die Beteiligungsstrategie der Post AG zu ändern. Zudem ist jedem im Lande klar, was das Anliegen der Petitionäre in Triesen ist, leider nur unserem Wirtschaftsminister nicht.
Fragwürdig ist auch, dass die Post über 20 Millio. im Ausland zulasten der Liechtensteiner vernichtet hat, die Regierung ihre Kontrollfunktion nicht wahrgenommen hat, nun wieder den Kopf in den Sand steckt und behauptet, dass sie nichts machen könne. Dies wieder zulasten der Liechtensteiner und des Service Public. Dies stösst in der Bevölkerung auf Unverständnis.
Das die Gemeindevorsteherin einen ABI-Mitarbeiter in die Gemeinderatssitzung bestellt und dieser dem Gemeinderat sagt, was er zu tun hat, ohne die Petitionäre zu hören, anschliessend dem Gemeinderat einen Maulkorb verpasst und dann werbewirksam eine Pressemitteilung veröffentlicht, ist grenzwertig.
Dies zeigt klar, dass die Gemeindevertreter nicht hinter den 1872 Petitionären stehen. Dass unterstreicht die Vorsteherin auch wortwörtlich mit der Aussage, das es ihr «Piep egal» ist, an welchem Standort die Post in Zukunft ist.
Als Petitionär kann ich die politischen Spielchen nicht nachvollziehen, uns geht es alleine nur um den Erhalt unserer bestfunktionierenden Post Triesen.

Klaus-Dieter Kindle,
Büchele 14, Triesen

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