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Leserbrief

Schmutzkampagne

William Gerner; Quellenstrasse , Eschen | 25. Januar 2021

Obwohl die haltlosen Anschuldigungen sich gegen Entscheide der Gesamtregierung richten, werden in der skurrilen Petition von Xaver Jehle ausschliesslich die VU-Regierungsmitglieder persönlich beleidigt. Das allein sagt schon vieles aus über die Absichten. Es ist abscheulich, wenn jemand versucht, auf diese Weise Einfluss auf das Wahlergebnis zu nehmen. Eigentlich habe ich über das Wochenende erwartet, dass sich alle für den Landtag kandidierenden Parteien öffentlich und ohne Wenn und Aber von dieser Schmutzkampagne distanzieren würden. Bisher habe ich wenig gehört und gelesen und das macht mich traurig und wütend. Lediglich FBP-Präsident Marcus Vogt hat eine lange Stellungnahme mit Rechtsbelehrungen abgegeben, dabei aber unterlassen, sich in aller Klarheit vom Petitionär und dem ehrverletzenden Inhalt der Petition zu distanzieren. Ich verstehe auch nicht, warum eine Petition, bei der man Teile der Texte schwärzen muss, überhaupt ins Parlament kommt und nicht gleich in den Papierkorb fliegt. Ich habe in einigen Gesprächen festgestellt, dass die breite Bevölkerung einen solchen Wahlkampf mit persönlichen Angriffen nicht gutheisst. Solch miese Handlungen, ob sie von einer Einzelperson, einer Gruppe oder sogar von einer Partei kommen, müssen wir bekämpfen, sonst wird unsere Demokratie Schaden nehmen. Wie man sieht, kann eine solche Machenschaft einen fairen Wahlkampf zerstören. Wenn jetzt nicht alle, vom Landtagspräsidenten bis zum letzten Abgeordneten, klare Kante zeigen, bildet das jetzt schon den Nährboden für wildeste Gerüchte und Verdächtigungen und belastet bereits das Vertrauen für die nächste Legislatur.
Es ist wenigstens erfreulich, dass sich Regierungschef-Stellvertreter Daniel Risch nicht lange bei diesem Schmutz aufhält und stattdessen weiter versucht, den Menschen zu helfen und unsere Wirtschaft über den Lockdown zu retten.

William Gerner;
Quellenstrasse , Eschen

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