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Leserbrief

Notzeit für heimische Wildtiere

Die Liechtensteiner Jägerschaft dankt im Namen der Wildtiere | 21. Januar 2021

Die Schneemassen der vergangenen Tage sind nicht für alle eine Freude. So leiden unsere Wildtiere derzeit sehr unter den angefallenen Schneemassen. In dieser Zeit ist es sehr wichtig, dass wir auf die Wildtiere Rücksicht nehmen und ihnen die benötigte Ruhe lassen. Schalenwildarten wie Rotwild und Rehe haben sich über den Sommer Fettreserven angefressen. Mithilfe dieser Reserven können sie in den Tieflagen den kargen Winter überstehen. Dies funktioniert aber nur, wenn die Tiere viel Ruhe haben. Unsere Wildtiere fahren ihren Stoffwechsel herunter und benötigen so nur ein Minimum an Energie. Viele Wildarten zogen früher aus den Bergwäldern herunter ins Tal, wo sie in den Feldern der Ebene noch Nahrung fanden. Leider sind viele dieser Wildwechsel heute verbaut, und in den Talebenen herrscht viel Betrieb. Deshalb ist es besonders wichtig, in den verbleibenden Ruhegebieten jede Störung zu vermeiden. Wir appellieren deshalb an die Bevölkerung: Bitte gehen Sie auf den Hauptwegen, nehmen Sie ihre Hunde an die Leine und meiden Sie Windschutzstreifen. Nur in diesen findet das Wild in der offenen Kulturlandschaft noch Einstand und die benötigte Ruhe. In den Alpentälern ist es besonders wichtig, nicht ausserhalb der Skipisten zu fahren, und Schneeschuhwanderer und Tourengänger sollen Waldflächen meiden, beschilderte Touren gehen. Mit ein wenig Rücksicht können wir unseren Wildtieren einen grossen Gefallen tun und sie möglichst ­sicher durch den Winter bringen.

Die Liechtensteiner Jägerschaft dankt im Namen der Wildtiere

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