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Leserbrief

Hoi Ludwig

Otto Beck, Bergstrasse 119, Triesenberg | 4. Dezember 2020

Mein Leserbrief zum Thema Landgasthof Mühle ist Dir Anlass, zu ­einem Rundumschlag gegen die ­Gemeinde, insbesondere gegen den Vorsteher, auszuholen. Nachdem Du mich wiederholt namentlich ­erwähnt hast, äussere ich mich dazu abschliessend.
Mir ist unser Dorfzentrum keineswegs gleichgültig.
Es wird ja nicht abgerissen und an seiner Stelle ein Park erstellt.
Die Ansicht, alles so zu lassen, wie es ist, kann man haben. Aber optimal ist es sicher nicht mehr. Unser einziges Lebensmittelgeschäft ist in der ehemaligen Postgarage unter­gebracht. Die Enge darin ist allen wohlbekannt. Das Lager ist zum Teil im Freien auf der ehemaligen Zufahrt zur Parkhalle.
Wenn das Dorfzentrum umgebaut und erweitert wird, reisst niemand unserer Walserkultur das Herz heraus. Wir werden wieder ein schönes Museum haben. Weder Du noch ich haben vermutlich die Wurzeln des Gafleier Schädler oft bewundert. Auf meinen Wanderungen sehe ich viele tolle Gebilde und Wurzeln, ­erschaffen und gestaltet durch die Natur. Sie gefallen mir am Originalort noch besser, als wenn sie an ­einer Wand hängen.
Die Gemeindevertreter aber als «Möchte-gern-Politiker» und als Lügner darzustellen, das ist schon starker Tabak. Hast Du Deine ­Arbeitsstelle als langjähriger ­Gemeindesekretär nicht im Frieden verlassen?
Und in Deinem Leserbrief Nr. 3 glaubst Du sogar, die Wurzeln seien wegen der politischen Gesinnung des Künstlers sang- und klanglos entsorgt worden? Sie wurden nicht entsorgt und werden wieder ihren Platz bekommen.
Ich sehe der Entwicklung unseres Dorfzentrums mit einem guten ­Gefühl entgegen und bin überzeugt, es wird wieder etwas Schönes entstehen.

Otto Beck,
Bergstrasse 119, Triesenberg

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