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Leserbrief

Danke, Herr Ospelt!

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 30. November 2020

Gerne beziehe ich mich auf den ­Leserbrief vom 28. November. Nachdem auch ich in einem Leserbrief das entsprechende Zitat offenbar fälschlicherweise Voltaire zuordnete, danke ich für Ihren Hinweis. Bei der Leserschaft entschuldige ich mich für diesen Lapsus. Ihren Worten ist zu entnehmen, dass Sie diese Inkorrektheit schon mehrfach in ­Leserbriefspalten entdeckt haben. Übrigens, dieses Zitat wurde u. a. in einer Landeszeitung im Beitrag einer Regierungspartei ebenfalls als Voltaire-Zitat verwendet usw. Ausserdem schreiben Sie in Ihrem Leserbrief, dass es müssig sei, darauf hinzuweisen, dass dieses immer und immer wieder in den Leserbriefspalten anzutreffende Zitat nicht von Voltaire stammt. Diesem «Müssig» hätten Sie durch ein promptes Agieren mit Ihrem über­legenen Wissen ein rasches Ende setzen können. In der «ABC-Suppe» der «Wortspender» hätte dann ­allerdings das Salz gefehlt. Apropos, «­Zitate-Mottenschrank» hin oder her – es gibt Zitate, deren Sinn beständig ist, auch wenn der falsche Autor genannt wird. «Welch Graus!» finde ich dafür passend, dass diese Angelegenheit genutzt wird, um das Geschlechter-Thema ins Spiel zu bringen oder Mitmenschen deswegen als «Zitat-Junkies» zu bezeichnen. Herr Ospelt, falls Sie über ein Patentrezept für ein makelloses ­Leben verfügen, bin ich über entsprechende Informationen dankbar.

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen

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