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Leserbrief

Danke

Andrea Näscher, Tonagass 21, Eschen | 21. Oktober 2020

Danke für diese Darstellung, Ulrich Hoch, die ich richtig finde (Leserbrief «Leben mit Corona», erschienen am 19. Oktober). Seit Ende März kommuniziere ich nachprüfbar für jeden Fakten, Zahlen des NAG und des RKI und auch offizielle Statements der WHO, namhafter Virologen und Infektiologen. Die Leugnung der Wissenschaft stellt sich als grundlegendes Problem ­heraus, denn wie man unschwer ­erkennen kann, haben sich Prof. Drosten und seine Anhänger massiv geirrt. Nicht nur ist der Test für diagnostische Zwecke gar nicht ­zugelassen, sondern er wirkt, an ­Gesunden und Symptomlosen getestet, stark verfälschend – nicht zuletzt wegen des extrem hohen Cut-offs. Da werden 30 und mehr Reproduktionszyklen mit Schnipsel gemacht, die alles Mögliche anzeigen können, aber keine Viruslast. Die Falschpositivenrate steigt damit und falls der Test die einzige Basis ist für politische Entscheidungen, dann muss das unbedingt hinterfragt werden. Politiker, Ärzte und Rechtsanwälte/Richter machen sich gerade mitschuldig durch blosses Zusehen und fehlende Aufklärung der Bevölkerung. Die Verfassung steht über allen Verordnungen und hier werden weiterhin Grundrechte beschnitten beziehungsweise gar nicht erst gewährt. Wer sich hier «verrannt» hat, wird immer klarer: Politiker, die ungeprüft glauben, was einseitig medial verbreitet wird. Und nur weil viele etwas glauben und durch Angst und neu durch Maskentragen unsinnigerweise irritiert und kleingehalten werden, wird etwas nicht wahrer – ganz im Gegenteil. Auch kritische Stimmen müssen unbedingt gehört werden – wir leben schliesslich (noch) in einer Demokratie und nicht in einer vorgetäuschten Gesundheits-Diktatur. Es gibt Menschen, die sich selbstverantwortlich informieren – dazu muss man weder einen Politiklehrgang absolviert noch Jura oder Medizin studiert haben – der gesund und umfassend gebildete Menschenverstand genügt, um zu erkennen, was hier grundsätzlich falsch läuft. Und genau das soll geprüft werden von einem unabhängigen (gibt es das noch?) Richter oder einer Komission. Alles andere ist fahrlässig und ich finde: Jeder, der falsche Entscheidungen wider besseren Wissens trifft, soll zur Rechenschaft gezogen werden, damit Bürger nicht länger unter sinnlosen und nicht wissenschaftsbasierten Massnahmen leiden müssen.

Andrea Näscher, Tonagass 21, Eschen

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