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Leserbrief

Woran orientieren wir uns?

Carmen Sprenger-Lampert, Landstrasse 333, Triesen | 19. Oktober 2020

Verirren? Oh! Das ist gefährlich. Diese Worte stammen aus der Geschichte «Die kleine Waldmaus und das Nebelgrau» von E. Bräunling. Eine Geschichte, die sehr gut zur Jahreszeit und aktuellen Coronasituation passt. Angst, Nebel und Orientierung spielen eine zentrale Rolle. Zurzeit wird auf Teufel komm raus getestet. Eine alarmierende Zahlenmenge wird generiert. Gemäss Medienbeitrag kommt für unseren Gesundheitsminister die Forderung des Chefarztes der Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen, die Corona-Teststrategie zu ändern, nicht infrage. Übrigens, auch renommierte Experten weltweit vertreten die Meinung des Schweizer Kollegen.
Weshalb hat in dieser Angelegenheit die Meinung eines Politikers gegenüber derjenigen eines Experten Vorrang? Kann das gut gehen? Ist die Zeit reif, dass erfahrene Ärzte durch Politiker ersetzt werden? Würden Sie sich von einem Politiker behandeln bzw. operieren lassen? Dafür fehlt mir der Mut.

Carmen Sprenger-Lampert,
Landstrasse 333, Triesen

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