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Leserbrief

Leben mit Corona

Ulrich Hoch, Grüschaweg 11, Triesenberg | 19. Oktober 2020

Die Einschränkungen der Meinungsfreiheit scheint derzeit alles ins rechte Licht rücken zu wollen. Die neuen Einschränkungen der Handlugsfreiheit werden initiiert aufgrund von einer Zunahme von sogenannten Fallzahlen, die gerne auch mit Krankheit oder Tod gleichgesetzt werden. Mit dem PCR-Test sucht man nach winzigen Genabschnitten, die repliziert und damit messbar gemacht werden können: «Wie die Biologin Prof. Ulrike Kämmerer, die Immunologin und Virologin Prof. Dolores Cahill, der Immunologe Prof. Pierre Capel und der Mikrobiologe Dr. Clemens Arvay im Coronaausschuss übereinstimmend erklärten, kann mit dem Test aufgefundener Gensequenzen, die ebenso gut aus einer bereits überwundenen Virusinfektion oder einer Kontamination stammen, gar keine Infektion nachgewiesen werden.» Mittlerweile äusserte sich auch Bundesrat Ueli Maurer mit der Aussage: Die Schweiz müsse lernen mit dem Coronavirus umzugehen. Er plädierte für eine «faktenbasierte Analyse», wendet sich gegen Angstmacherei und pauschale Verschärfungen. «Haben wir diese Grippe einmal überstanden, bleiben wirtschaftliche Schäden noch auf Jahre hinaus.» Schade kann sich Ueli Maurer im Gremium des Bundesrates offenbar nicht durchsetzen. Das Virus lauert schliesslich überall, Kinder und Erwachsene können eine potenzielle Gefahrenquelle sein und Tod und Verderben bringen, so das Urteil der neuen Corona Religion. Die positiven Tests haben aber auch mit der Ausweitung der Tests zu tun. Es stellt sich die Frage, ob die WHO recht hat mit der neusten Aussage, dass ca. 10 Prozent der Weltbevölkerung mit dem neuen Coronavirus infiziert wurden. Sollte dies der Fall sein, dann zeigt sich doch, dass die Gefährlichkeit des Virus dramatisch überschätzt wurde und wir schnellstens wieder zur Normalität zurück sollten. Fast 3000 Wissenschaftler/innen fordern in ihrer Erklärung: (The great Barrington Declaration vom 4. Oktober 2020) «Diejenigen, die nicht schutzbedürftig sind, sollten sofort wieder ein normales Leben führen dürfen. Einfache Hygienemassnahmen wie Händewaschen und der Aufenthalt zu Hause im Krankheitsfall sollten von allen praktiziert werden, um den Schwellenwert für die Herdenimmunität zu senken. Schulen und Universitäten sollen für den Präsenzunterricht geöffnet bleiben. Junge Erwachsene mit geringem Risiko sollten nicht von zu Hause aus arbeiten. Restaurants und andere Geschäfte sollten ohne Einschränkungen geöffnet bleiben. Ausserschulische Aktivitäten wie Kunst, Musik, Sport und andere kulturelle Aktivitäten sollen wieder aufgenommen werden. Menschen, die stärker gefährdet sind, können teilnehmen, wenn sie dies wünschen.»

Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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