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Leserbrief

Herzliche Gratulation ...

Dr. iur. Horst A. Marxer, Steinortstrasse 42, Triesenberg | 3. September 2020

... dem Liechtensteiner Volk, dass es diesen Schwachsinn einer «FL–A–CH» klar abgelehnt hat. Es wäre ein absoluter Verhältnisblödsinn gewesen, so einen Schwachsinn zu bauen. Dies wurde auch oft genug von dem DpL-Abgeordneten Herbert Elkuch mit klaren, aussagekräftigen Zahlen dargetan und hat sich Gott sei Dank auch nicht schönreden lassen!
Schade jedoch finde ich, dass dem Wunsche unserer lieben Frauen leider meines Erachtens nicht der gebührende Respekt gezollt wurde, wäre bei einem Ja uns doch sicherlich kein Zacken aus unserer meist haarlosen Krone gefallen. Stellen die Frauen doch immerhin v. a. im Dienstleistungsbereich (sprich: Sekretariate, öffentlicher Dienst, Banken, Treuhand, Versicherungen, Verkauf, Cleaning etc.), also der Hauptursache unseres Wohlstands, die tragende Säule dar.
Die Ablehnung der Doppelstaatsbürgerschaft, primär betroffen hiervon sind selbstredend alteingesessene CH-Bürger, finde ich auch nicht sehr schön, sitzen wir doch mit diesen schon seit Jahrzehnten im selben Boot, das sie auch mit uns aufgebaut haben, und sie zahlen auch mit uns. Sie tragen auch mit uns die Aktivitäten in Bereichen wie Vereinen, Kunst und Kultur sowie Sport. Wieso sollen sie sich von ihrer Herkunft, ihren Familienangehörigen in der Schweiz, abnabeln? Ich sehe hier keinerlei Veranlassung. Ein Mensch ohne Herkunft ist nur ein halber Mensch – und das wollen wir doch letzten Endes alle nicht wirklich. Man darf das doch schliesslich auch vom Aspekt der kulturellen Bereicherung her sehen, würde ich meinen.

Dr. iur. Horst A. Marxer,
Steinortstrasse 42, Triesenberg

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