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Leserbrief

Kinderpornografie … bitte Stillschweigen!

Ramona Frick, Lettstrasse 61, Vaduz | 31. August 2020

Sehr geehrter Herr Heeb,
finden Sie eine Verwarnung eines Pfarrers, welcher Kinderpornos besitzt und konsumiert, wirklich für angebracht? Denken Sie dabei auch an die vielen Kinder, welche bei der Produktion dieser Videos in schrecklichster Weise vergewaltigt und geschändet wurden und lebenslange Schäden davontragen? Meiner Meinung nach ist die Berichterstattung in den Zeitungen sehr wohl nötig. Kein Still­schweigen! Kein unter den Teppichkehren! Möchten Sie als Elternteil/Grossvater nicht auch wissen, mit was für Menschen Ihre Kinder oder Enkel in Kontakt treten? Der Konsum dieser Videos und die Nachfrage für solche ermöglicht erst das Geschäft mit Kinderpornos. Somit kann ich bei Ihrem Kommentar, dass eine Verwarnung als Strafe ausreicht, nur den Kopf schütteln. Wie Sie finde ich eine Geldstrafe für solch eine Tat unverhältnismässig, jedoch im Sinne, dass das Urteil viel zu mild ausgefallen ist. Mit ihrem Leserbrief verharmlosen Sie diese abscheuliche Tat und ich rufe Sie auf, an alle Kinder zu denken, welche ihr Leben lang unter den Folgen leiden.

Ramona Frick,
Lettstrasse 61, Vaduz

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