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Leserbrief

Triesenberg: Bevölkerung wird für dumm verkauft ...

Klaus Schädler, Hagstrasse 12, Triesenberg | 29. August 2020

Mit einem vom Triesenberger Gemeinderat bewilligten Kredit von 204 000 Franken wurde in dieser Woche der zum Walser-Heimatmuseum gehörende «Wurzelraum» abgebrochen. Der erste Schritt zum Abbruch des Walser-Heimatmuseums ist damit getan. Der Eingang zum Museum wird in den nächsten Wochen umgestaltet und per Ende September wird im Erdgeschoss die Papeterie «Neue Bürowelt» mit Postanbindung eröffnet. Wenige Tage danach sind die Triesenberger und Triesenbergerinnen zum «Dorfcafé» eingeladen. Dort soll die Bevölkerung «midreda, midmacha, mid-gstaalta», sagt der Vorsteher.
Im 1980 unterzeichneten Schenkungsvertrag zwischen Rudolf Schädler und der Gemeinde Triesenberg steht wörtlich: «Die unter diese Schenkung fallenden Plastiken werden unter folgenden Auflagen und Bedingungen der Gemeinde Triesenberg geschenkweise überlassen: Die Plastiken sollen in jenem Raume ausgestellt werden, welcher im Neubau des Dorfzentrums bereits für diesen Zweck vorgesehen worden ist.»
Es ist traurig, zusehen zu müssen, wie perfid, ja sogar vertragsbrüchig seitens der Gemeindeverantwortlichen vorgegangen wird. Was zudem oder vor allem nervt, ist die Tatsache, dass der Vorsteher immer wieder behauptet, die Bevölkerung werde in die Entscheidungen einbezogen. Dabei ist vorher schon alles entschieden. Warum soll man also noch zum «Dorfcafé»? Wegen Kaffee und Gipfeli?
Ich habe mich trotzdem zum «Dorfcafé» vom 3. Oktober angemeldet und hoffe, dass viele dabei sind und ihre Meinung dort öffentlich vertreten. Wer gerne mehr wissen möchte zu den wahren Hintergründen dieser Machenschaften, erfährt mit einem E-Mail an info@photo.li mehr.

Klaus Schädler,
Hagstrasse 12, Triesenberg

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