Leserbrief

Die Mobilität unserer Zukunft

Diese und weitere Leserbriefe gibt es auch auf www.volksblatt.li/leserbriefe. | 27. August 2020

Fortsetzung:
In Kliniken werden alle Operationen von Robotern präzise ausgeführt. In Spitälern, Altersheimen, Villen werden Roboter eingesetzt, um einfache Arbeiten zu erledigen und die Bewohner zu unterhalten.
Häuser werden mit dem 3D-Betondrucker gegossen oder aus Holz erdbebensicher von innovativen Schreinereien innert wenigen Tagen schlüsselfertig aufgestellt.
Grosse Schlachthöfe verschwinden und damit auch die Massentierhaltung. Es werden neue Grassorten entwickelt, damit die Wiederkäuer beim Rülpsen weniger Methangas ausstossen. Es gibt Kunstfleisch und Fertigessen aus Insekten. Biogemüse wird in gestockten Beeten oder in senkrechten Kanälen schon heute vor Ort in der Stadt erzeugt. Diese brauchen 90 Prozent weniger Wasser, weniger Dünger und keine Pestizide. Wasser wird allerdings zum weltweiten Problem – das zu lösen ist Aufgabe der kommenden Generation.
Die Stromversorgung ist zu 80 Prozent autonom. Die Fotozellen auf dem Dach oder an der Fassade haben dann die Leistung von heute 18 auf 60 Prozent erhöht. Strom gibt es im Überfluss. Auch die Speicherung ist mit neuartigen Batterien gelöst. Chips erinnern uns, welche Lebensmittel besorgt werden sollen und bestellen diese auch selbstständig. Sie werden dann autofrei via Drohnen zum Haus geliefert. Autos und Haushaltsgeräte werden ausschliesslich von Robotern zusammengefügt. Der Strassenverkehr läuft staufrei dank Leitzentrale und vermehrten Langsamverkehrswegen. Ortsbusse sind nicht mehr wegzudenken.
Die Wochenarbeitszeit wird sich auf 32 Stunden einpendeln. Die Freizeit wird zum grössten Wirtschaftsfaktor. Tröstlich, der Natur wird in allem volle Achtung geschenkt, das hat die Menschheit endlich gelernt.
Wenn Sie alle 4 Beiträge über die Zukunft sehen wollen, können Sie diese über info@sparfuchs.expert anfordern.

Sigmund Elkuch,
St. Florinsgasse 18, Vaduz

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