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Leserbrief

Die Mobilität unserer Zukunft

Sigmund Elkuch, St. Florinsgasse 18, Vaduz | 26. August 2020

Denken wir uns mal 40 Jahre in die Zukunft, also um 2060. Es wird praktisch keine Privatautos mehr geben. Nur noch selbstfahrende Elektrobusse mit 2 bis 12 Sitzplätzen, die die Mobilität unfallfrei im Dorf übernehmen. Die LIEmobil-Busse benötigen dann bedeutend weniger Haltestellen und sind dadurch auch schneller. Aus den Parkhallen werden Gemüsegärten. Separate Fahrspuren für einspurige Fahrzeuge und solche mit maximal 80 Zentimeter Breite für die allseits vorhandenen E-Velos. Die Post, Amazon, Zalando und Co. bringen Pakete bis 12 Kilo per Drohnen. Die Briefe, es werden immer weniger, werden mit dem Ortsbus im Dorfladen abgeholt. Expresstaxi für Geschäftsleute – ein elektrisch betriebenes Lufttaxi, das auf dem Flachdach des Firmengebäudes landet. Grossraumbüros wird es nicht mehr geben, das meiste wird über Homeoffice erledigt. Schulunterricht geschieht auch zu einem grossen Teil via Homeoffice, inklusive Turnunterricht. Corona hat uns in allen Bereichen vieles gelehrt und aufgezwungen. Weltweit: Die Gütertransportzüge werden bis 1200 Meter lang. Schienengebundene Transportmittel für Personen fahren bis zu 350 Stundenkilometer schnell. Die Fahrkosten werden automatisch via implantierten Chips vom Konto abgebucht. Staus auf Strassen kennt man nur noch vom Hörensagen der Grosseltern. (In ferner Zukunft, wenn man den Trick mit dem Beamen mal kennt, ist es auch fertig mit den Kontinentalflügen). CO2-Probleme gehören der Vergangenheit an. Elektroautos fahren ohne Reichweitenbeschränkung, sie werden während der Fahrt induktiv geladen. Die Energiepreise sind uninteressant. Um das Ganze zu Steuern, ist das 7G-Netz aus dem All verantwortlich und erledigt das ohne Pannen. Die übernächste Generation kennt nichts anderes mehr. Wenn es Leute gibt, die das nicht glauben, sehen sie doch heute mal den Anfang an. Die Poststellen haben untergeordnete Bedeutung erreicht und sind jetzt schon zum Teil in den Lebensmittelläden und da kann man die Einkäufe auch selbst scannen. Die Geldscheine werden bis dahin auch verschwunden sein. Schweden hat bereits begonnen und in Deutschland gibt es jetzt schon keine 500 Euro Noten mehr. Frankreich überlegt sich das. Der Staat hat die volle Einsicht über die Vermögen, ausser dem Gold im Keller. Banken haben keine Schalter mehr. Negativzinsen bis 4 Prozent werden die neuen Reichtumssteuern. Das fördert den Geldumlauf und belebt damit die Wirtschaft. Optimismus ist angesagt. Weitere Ausführungen der Zukunft morgen.

Sigmund Elkuch, St. Florinsgasse 18, Vaduz

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