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Leserbrief

Solidarität mit den Bahnanwohnern

Christian Lingg, Pardiel (an der Bahnstrecke), Schaan | 21. August 2020

In den Zeitungen vom 20. August regen sich zwei Altvorsteher auf über das Gespräch ihres früheren Kollegen Karlheinz Ospelt mit Herrn Roland Lapp auf 1FLTV. Aber die Wahrheit hört man nicht gerne. Die Aussagen von Herrn Lapp sind Fakten, die von den Befürwortern sind nur utopische Träumereien. Sie reden nur was in der Vergangenheit alles unternommen wurde betreffend Verkehr. Der einzige, der etwas Sinnvolles realisiert hat, war Altvorsteher Karlheinz Ospelt mit der Rheinstrasse vom Sportplatz zur Rheinbrücke in Vaduz. Die anderen, samt dem ehemaligen Amtsleiter des Bauamtes und VCL-Sele, haben nur Strassen rückgebaut mit vielen Inseln und Gärtchen am Strassenrand, Verengungen, Schwellen, Pfosten, Aufhebung von Busbuchten und weiteren Schikanen (Rotlichtphasen am Wochenende bei der Hilti). In Schaan hatte die Gemeinde das Kaiserareal an der Zollstrasse erworben und dann wieder veräussert. Das hätte sich hervorragend geeignet für eine Unter- oder Überführung. Jetzt plädieren diese Herren für eine S-Bahn! Auch die Befreiung vom Verkehr in gewissen Quartieren zu Lasten anderer ist höchst unfair, obwohl diese genauso mit ihren Autos zum Verkehr beitragen. Auch die eifrigen Befürworter der S-Bahn wohnen in Gamprin, Schellenberg, Planken, Vaduz und Triesenberg und merken nichts von den in der Nacht durchbrausenden Güterzügen. Das ist ja die St. Florianspolitik! Herrn Hubert Ospelt frage ich nach seinen vielen Leserbriefen, ob er schon einmal mit dem Zügle Feldkirch-Buchs gefahren ist oder ob er es in Zukunft tun wird? Also ein dickes Nein zur S-Bahn aus Solidarität mit den Bahnanwohnern!

Christian Lingg, Pardiel (an der Bahnstrecke), Schaan

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