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Leserbrief

Mobilität in 20 Jahren

Sigmund Elkuch, St. Florinsgasse 18, Vaduz | 19. August 2020

Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Die Selbstfahrautos haben sich durchgesetzt. Sie sind mehrheitlich auf den Verwendungszweck ausgelegt. Das Auto als Statussymbol gilt nicht mehr. Mit dem Carsharing-System gibt es viel weniger Privatautos. Mit den Ortsbussen zusammen sind mehr als die Hälfte der Lie-Bus-Haltestellen aufgehoben. Dadurch sind diese auch um etliches schneller und pünktlich. Fahrscheine müssen nicht mehr ausgegeben werden, das erledigen, wenn nötig, die 6G-Smartphones. Mit der Untertunnelung der Strecke Industriestrasse/Zollstrasse in Schaan ist der Verkehr flüssiger. Die vermehrten Lastwagen werden je nach Aufgabe mit Strom oder Wasserstoff angetrieben. Staus kennt man nur noch vom Hörensagen. Die Bahn fährt nördlich von Schaan Richtung Buchs, dadurch fallen die Bahnschranken weg. Zwischen Bendern und Schaan wird das Geleise über- oder unterfahren. Schaan gewinnt mit fortschrittlicher Gemeindevertretung endlich an Lebensqualität. Auch alle anderen Geleiseüberquerungen wurden nach Gesetz aufgehoben. Historiker staunen über die grossflächigen Befürworter der Abstimmungskampagnen angeblich zukunftsträchtiger S-Bahn. Bei Annahme hätte das viel Geld in den Sand gesetzt. Die 4-spurige Brücke in Bendern mit direktem Zugang zur Autobahn und Kreisel in Haag bringt da die Verkehrslösung. Triesenberg wird auch mit einer Seilbahn zu erreichen sein. Für den Langsamverkehr wurden viele Vorkehrungen getroffen. Diese Nebenwege in unserem Land und über die Grenzen werden auch rege benutzt. Die Unfallgefahr auf diesen Wegen geht gegen 0. Da sind E-Bikes, E-Trottis und Co. nicht mehr wegzudenken. Die Zukunft ist enkeltauglich.

Sigmund Elkuch,
St. Florinsgasse 18, Vaduz

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