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Leserbrief

Wir toleranzeln uns zu Tode

Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen | 8. August 2020

Die Unterlagen bezüglich der drei aktuellen Abstimmungen werden sich in diesen Tagen in unseren Briefkästen finden. Wichtig und sinnvoll: Nein zu «Halbe Halbe», nein zur Doppelten Staatsbürgerschaft und Nein zur S-Bahn. Warum? Zum Selbstschutz. Zum Schutz unseres kleinen, zerbrechlichen Landes.
Liechtenstein ist in grosser Gefahr! Man erinnere sich: Der ehemalige UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hielt am 1. September 2010 im Vaduzer Saal einen Vortrag zum Thema «Global Governance» («Globales Regieren»). Und Ursula Plassnik, die österreichische Botschafterin in Paris, stellte im Januar 2013 in ihrem Referat im Vaduzer Saal anlässlich des sogenannten «Liechtenstein Dialogs» klar, Zitat, «die Zeit, als Nationalstaaten ihre eigenen Regeln aufstellen konnten» sei «definitiv vorbei»! Plassnik betonte dabei, dass «jedes Land Teil des Weltdorfs» werden sollte (Landeszeitung, 19. Januar 2013, Seiten 1 und 7)! Das heisst: Die globalistischen Eine-Welt-(Weltregierungs-) Planer wünschen sich letztlich üblerweise eine Schwächung der Eigenständigkeit Liechtensteins.
Ein Ja zur «Doppelten Staatsbürgerschaft» würde letztlich tückischerweise dazu führen, dass in Zukunft umso mehr Bürger – nämlich viele ebendieser neuen Doppel-Staatsbürger – globalistisch (und somit anti-liechtensteinisch!) abstimmen würden. Gerade für einen Kleinstaat ist es fatal, wenn die Bürger sich nicht voll und ganz mit diesem identifizieren.
Unser Land Liechtenstein ist dabei, sich zum selbstzerstörerischen «Toleranz-Monstrum» zu entwickeln. Und sich dadurch selbst abzuschaffen. Schritt für Schritt. Anschliessend wird sich dann niemand dafür verantwortlich zeigen wollen... Wir sind ein paar Schritte vom Rand der Klippe entfernt – und die manipulierte Masse geht dennoch blind auf den Abgrund zu. Wir toleranzeln uns zu Tode. Und taumeln gehirngewaschen dahin – im politisch-globalistischen Grössenwahn. Wie fatal dieses scheingute «Allen-Rechtmachen» und dieses schrittweise «Noch-ein-bisschen-mehr-Globalismus» für das eigene Land ist, wollen die meisten nicht wahrhaben. Wacht doch bitte endlich auf! Falls das Volk in Realitätsverweigerung weiterschläft, wird es sich bald in einem schauderhaft-diktatorischen System wiederfinden.
Diese drei Abstimmungen sind letztlich üble Werkzeuge zur Schwächung des politischen Systems bzw. zur Destabilisierung unseres Landes. Wer’s jetzt nicht glaubt, wird’s unsanft in naher Zukunft glauben müssen. Daher drei Mal ein klares Nein in die Urne.


Urs Kindle, Runkelsstrasse 17, Triesen

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