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Leserbrief

Blumige Sprache der IG Mobiles Liechtenstein

Markus Sprenger, Rheinau 16, 9495 Triesen | 22. Juli 2020

Aber keine Fakten und Zahlen liefern sie zum Eigenfinanzierungsgrad, und zur Risikoabschätzung.
Zahlen hier zum Nachdenken: Die S-Bahn mit täglich 18 Fahrten benutzten im Jahr 2018 pro Werktag 607 Einpendler. Zieht man von den 71,3 Mio. Investitionskosten die Kosten der Umfahrung Nendeln ab, ergeben sich pro Einpendler 91 000 CHF Investitionskosten. Dazu kommen noch die Betriebskosten von jährlich 2 Mio. Franken. Pro Einpendler ergeben sich pro Jahr 3200 Franken Betriebskosten. Die Regierung plant bis 2025 in durchgehendem ½ Stunden Takt mit 4500 Fahrgästen eine sagenhafte Steigerung von 742 %. Sollte dieser S-Bahn-Traum real werden, bedeutet dies immer noch eine Investition pro Passagier CHF 12 000 zzgl. jährlich CHF 450.– Betriebskosten pro Passagier.
Eine massive Subventionierung der Bahnnutzer und Blockierung von Volkseigentum, die bedenklich ist. Die Schätzungen betreffend der zu erwartenden Passagierzahlen sind mit grossem Risiko verbunden. Seitens der Firmen, welche die S-Bahn bewerben, gibt es keine schriftlichen Zusagen, dass ihre Mitarbeiter diese Bahn benützen müssen.
Nüchtern betrachtet gibt es nur ein Kopfschütteln zu diesem Vorhaben. Unser Steuergeld kann effizienter eingesetzt werden.

Markus Sprenger,
Rheinau 16, 9495 Triesen

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