Leserbrief

Wirklich neue Konzepte gefragt

Dr. med. univ. Harald R. Eckstein, acharzt für öffentliches Gesund- eitswesen,... | 16. Juli 2020

Wenn schon eine Eisenbahn zur Diskussion gestellt wird, dann sollte diese für Liechtenstein auch zukunftsorientiert sein. Anschluss an ein Regional- und Überregionalnetz natürlich. Aber nicht mit Haltestelle in Nendeln. Bahnhof in Schaan oder besser zwischen Schaan und Vaduz. Wenn in Schaan, dann gross. Mit Einkaufszentrum und Verkehrsknotenpunkt und Wohnungen. Nicht nur halten, sondern leben im und am Bahnhof bietet Zukunft und ist Alternative zu Buchs und Feldkirch. Unser Liechtenstein könnte eine Alternative zu Buchs und Feldkirch sein. Für uns selbst und für die Region. Ja sogar international. Dazu braucht es aber keine Provinzhaltestelle in Nendeln, sondern Mut schon im Konzept für ein Projekt der Zukunft. Einen unterirdischen Bahnhof der Zukunft mit Parkplätzen. Mit oberirdischen Geschäften, Büros, Hotel und Wohnungen. Natürlich in atemberaubender Architektur von international anerkannten Architekten. Bahnhof als Objekt. Ich kann mir jedenfalls dann vorstellen, dass Reisende von Paris nach Wien auch mal hier aussteigen. Und wir vielfach profitieren. Von der Schönheit der Architektur wie in Paris der Eifelturm oder in Bilbao nur ein einziges Museum. Von der internationalen und regionalen Anbindung für uns und die Gäste. Von einer Belebung eines Zentrums, ja, Liechtenstein und so weiter.
Warum muss bei uns der Staat allein handeln, wo wir soviel Investoren haben?
Wirklich neue Konzepte sind gefragt und sollten dem Wähler vorgestellt werden. Das ist Zukunft für Enkel. So, wie es jetzt gemacht wird, verbaut man die Zukunft der Enkel.


Dr. med. univ. Harald R. Eckstein, acharzt für öffentliches Gesund- eitswesen, Allgemeinmedizin und Sozialmedizin, Rätikonstr. 37, Vaduz

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