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Leserbrief

100 Millionen in die AHV – 71 Millionen in künftige Generatio-nen investieren!

Brigitte Haas, Vaduz, Johannes Kaiser, Schellenberg, Violanda Lanter, Ruggell, Dr. Martin... | 2. Juli 2020

Unsere Vorfahren haben früher mutige und verantwortungsvolle Entscheide getroffen, sei es mit der Einführung und dem Ausbau von Sozialwerken, mit Infrastrukturbauten und zahlreichen innovativen Entwicklungen, von denen wir alle in Liechtenstein bis heute in hohem Masse profitieren. Es liegt in der Verantwortung der heutigen Macher-Generation, nicht Stillstand anzustreben, sondern insbesondere für unsere künftigen Generationen in Liechtenstein Entscheide zu treffen und Lösungen zu finden, die ihnen eine ebenso sichere und lebenswerte Zukunft ermöglicht.
Wenn wir für die Menschen in Liechtenstein das einzigartige und so wichtige Sozialwerk der AHV ­finanziell im Zeitbogen bis 2040/2050 längerfristig sichern, ist dies genauso eine weitsichtige Entscheidung, wie eine zukunftsfähige, wirtschafts- und wohlstands­sichernde Weichenstellung in der Mobilität für unsere künftigen ­Generationen – für unsere Kinder und Enkel. Es ist uns im Sinne der Solidarität im Generationenvertrag wichtig, dass nicht nur die Jungen für die Älteren da sind, sondern sich die ältere Generation auch für die Sicherung der Zukunft der ­jungen Generation einsetzt.
Im 2020 wird das Land Liechtenstein durch eine unvorhergesehene Sondereinnahme von rund einer Viertel-Milliarde Franken profitieren. Für die Stabilisierung des AHV-Fonds, damit unsere Seniorinnen und Senioren in Liechtenstein langfristig eine sichere Rente beziehen können, ist Geld in den AHV-Fonds einzuschiessen. Eine Möglichkeit dazu – die Renten-Sicherheit in diesem langfristigen Zeitraum zu garantieren – lässt sich durch eine Einmaleinlage von 100 Millionen Franken in den AHV-Fonds erreichen. Unsere Politik und Gesellschaft ist in der Pflicht, für unsere heutige und künftige Rentner-Generation für eine sichere AHV-Rente im Alter besorgt zu sein.
Ebenso ist die Politik und Gesellschaft in der Plicht und Verantwortung, unseren künftigen Generationen – unseren Kinder und Enkeln – eine Zukunft zu sichern, die für sie die Rahmenbedingungen für einen attraktiven Wirtschaftsstandort, Arbeit und Einkommen, eine gesunde Umwelt und hohe Lebensqualität ermöglicht. In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass unser Wohlstand ohne die Zupendler aus Vorarlberg und dem Rheintal nicht Bestand hätte – wir sichern unseren Nachkommen ihre Zukunft nur, wenn wir regional denken und handeln.
Neben der Bildung, Digitalisierung und der wirtschaftlichen Innovationskraft bildet ein klimafreundliches sowie modernes Verkehrssystem mit regionaler und internationaler Vernetzung die Basis. Vor dieser Weichenstellung stehen wir und deshalb sind diese 71 Mio. Franken eine Investition in unsere Zukunft. Und wer ist unsere Zukunft? Das sind unsere kommenden Generationen, unsere Kinder und Enkel.
Deshalb ein Ja für 100 Millionen in die AHV – in unsere heutigen und in unsere künftigen älteren Generationen – und ein Ja für 71 Millionen in unsere kommenden Generationen. Es ist ein Ja für ihre Zukunft, die ihnen ein grosses Entwicklungspotenzial ermöglicht und sie nicht ins Ungewisse manövriert.

Brigitte Haas, Vaduz, Johannes Kaiser, Schellenberg, Violanda Lanter, Ruggell, Dr. Martin Meyer, Gamprin, Donath Oehri, Gamprin – IG Mobiles Liechtenstein

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