Leserbrief

Ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern

Vorstand Frauen in guter Verfassung | 22. Juni 2020

Das Weltwirtschaftsforum WEF hält im letzten Bericht fest, dass, falls die Entwicklung weitergehe wie bisher, es noch 95 Jahre brauche, bis man von echter Parität in der Politik sprechen könne. Mit der Initiative HalbeHalbe haben wir es jetzt in der Hand, diese Entwicklung zu beschleunigen und unseren Kindern und Enkelkindern die «Warterei» zu ersparen. Leider sehen viele Männer und auch viele Frauen nicht ein, dass der Gleichheitsgrundsatz zu wenig Kraft hat, um Änderungen zu bewirken. Die Annahme der Initiative HalbeHalbe würde die politisch Verantwortlichen dazu anhalten, Massnahmen zu ergreifen, um den Frauenanteil in den politischen Gremien zu erhöhen. Vielen Ländern ist dies bisher gelungen. Dass bei der Initiative keine konkreten Massnahmen vorgesehen sind, kann als Schwäche verstanden werden, sichert aber eine hinsichtlich der Rahmenbedingungen und Ressourcen notwendige Flexibilität bei der Umsetzung. Eine angemessene Vertretung von Frauen und Männern in allen politischen Gremien ist nicht nur eine Sache der Gerechtigkeit, sondern auch eine Frage des Einbezugs der Vielfalt der Meinungen und Bedürfnisse und der Darstellung der Gesamtheit.

Vorstand Frauen in guter Verfassung

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