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Leserbrief

Was steckt hinter dem «Hype»?

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren | 20. Juni 2020

Es ist vielleicht nicht allen bekannt, dass jährlich gut 650 000 an saisonaler Grippe, bedingt durch Atemwegserkrankungen weltweit sterben. Die meisten sind gesundheitlich vorbelastet. SARS, die Sterberate über 75-Jährigen liegt am höchsten, auch Kinder unter fünf Jahre sind gefährdet. Dunkelziffer wird höher geschätzt. Das belegen Studien aus den USA und Wien. Erinnere an die letzte ganz grosse Epidemie aus den Jahren 1918 bis 1920. Die Zeit des Ersten Weltkrieges, wo 40 Millionen Menschen der Spanischen Grippe zum Opfer fielen. Der Ursprung lag in den USA, China, Australien, Neuseeland und Indien. Durch Truppen mit Kriegsschiffen wurde das Virus auch in Europa und weltweit verbreitet. Genau wie bei Corona wurden die Menschen durch winzige Tröpfchen beim Husten und Niesen angesteckt. Nachgewiesene grosse Epidemien gab es schon immer: Pest, Pocken, Masern, Fleckfieber, Cholera, Typhus, nur um einige zu nennen, wo es zum Teil bis zu 70 Millionen und mehr Tote gab (historisch betrachtet). Wenn man mit Menschen diskutiert, sind viele der Meinung, dass etwas nicht stimmt. Fragen werden gestellt, etwa: Wurde das Virus absichtlich verbreitet? Wer hat Interesse daran, die Pharmafirmen, die Industrie, eventuell sogar die WHO selbst? Denn die WHO kam schon einmal diesbezüglich ins Kreuzfeuer mit einer Pharmafirma. Möchte man beobachten, wie sich die Wirtschaft in eigenen Ländern entwickelt bei einem Lockdown? Weltweit wird an Impfstoffen geforscht. Blöd, dass der Impfstoff gegen Corona bis dahin nichts mehr nützen wird. Durch Mutationen gibt es immer neue agressive Viren. Durch die Globalisierung und Fliegerei wird es im Moment nicht viel besser. Da ist die Politik gefordert. Es ist auch bekannt, dass Corona vielen psychisch und seelisch zugesetzt hat, auch am Herzen erkrankt sind. Alte Leute sind in Altersheimen weinend an Fenstern gesessen, weil sie keinen Besuch empfangen durften. Die Sehnsucht nach den Liebsten war zu gross. Das Personal hatte fast nur mit Trösten Arbeit. Hoffe, es ist nun reichlich vorgesorgt, sollte es zu einem Rückfall kommen. Epidemien wiederholen sich, vielleicht in 50 oder erst in 100 Jahren. Jetzt brauchen wir Geduld. Massnahmen waren wichtig, auch wenn teilweise unverständlich. Die Geduld der Bevölkerung wurde und wird auf die Probe gestellt. Corona hatte Gutes und weniger Gutes gebracht, Kosten, Unkosten und Kranke. Eigenverantwortung ist angesagt!

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren

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