Leserbrief

Zum Nachdenken

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren | 17. Juni 2020

Und wieder ist es so weit, um Geld für ein noch nicht ganz ausgereiftes Projekt zu verpulvern. Bald sind Landtagswahlen, da muss man schon einiges bieten können. Die momentane Geldverschwendung gibt zum Denken. Woher kommt plötzlich all das Geld? Warum wird nicht endlich in die AHV investiert, damit es auch Rentnern besser geht? Traurig, aber wahr! Es gäbe im Lande genug anderes zu bereinigen. Es ist in letzter Zeit viel geschehen und deshalb umso unverständlicher, warum das Geld so lockergemacht wird. Wie wäre es, wenn die Regierung das versprochene Geld an Unternehmer ausbezahlen würde, die noch nichts davon abbekommen haben?
Gescheiter wäre, das Projekt S-Bahn gut ausreifen zu lassen und nicht wieder mit Sturheit vorangehen. Ein Ja zu verlangen ist zum jetzigen Zeitpunkt falsch. Zukunftsorientiert ist gut und recht. Will danach die Regierung verbieten, mit dem eigenen Auto zur Arbeit zu fahren? Es wird gesagt, dass der «Bummelzug» i.e. Arbeiterzug von Feldkirch nach Schaan-Buchs kaum ausgenutzt ist. Wie früher Gemeinschaftsfahrten scheint auch das schwierig zu sein, da die Leute gerne unabhängig sind. Busfahrten von den grossen Unternehmern ist anscheinend auch ein schwieriges Thema und offenbar uninteressant. Wer profitiert davon? Wo fehlt am Schluss das Geld? Zum Nachdenken …

Silvia Ritter, Rennhofstrasse 39, Mauren

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