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Leserbrief

Nein, Nein und nochmals Nein

Ute Jastrzab, Fukseriweg 3, Schaan | 6. Juni 2020

Herr Tarik Hoch

Sie haben recht, Plünderungen, Gewalt und Mord sind grundsätzlich zu verurteilen. Allerdings täuscht die sachliche Rhetorik Ihres Leserbriefes, mit scheinbarem Ziel, die Medienkompetenz der Leserschaft zu fördern, nicht über die zugrunde liegende Gesinnung hinweg. Leider bleiben derartige Äusserungen oft unbeantwortet, was als stille Zustimmung aufgefasst werden könnte.
Ich persönlich sage Nein. Nein zu Ihrem Leserbrief, Nein zu Diskriminierung in jeglicher Hinsicht und Nein zum stillen Hinnehmen.
Wir erleben es viel zu oft, dass auf diese Art präsentierte Statistiken ohne Betrachtung des grösseren Kontextes oder der Ursachen benutzt werden, um eine bestimmte Stimmung für oder gegen etwas oder jemanden zu erzeugen. Dabei ist es egal, ob es um das Klima, eine Pandemie und eben gesellschaftspolitische Anliegen geht. Und um Ihre Frage zu beantworten: Ja, es geht um Rassismus, wie Ihr Leserbrief beweist.

Ute Jastrzab,
Fukseriweg 3, Schaan

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