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Leserbrief

Mähen der Rheindammwiesen?

Rainer Kühnis, Schalunstrasse 9, Vaduz | 28. Mai 2020

Im Leserbrief vom 27. Mai im Liechtensteiner Volksblatt mit dem Titel «Rheindamm voller Zecken» fordert dessen Verfasser von den Behörden ein Mähen der Rheindammwiesen, damit die dort herumtollenden Hunde keine Zecken mehr auflesen und man den Hundekot nicht mehr im hohen Gras liegen lassen müsse. Nun, für diese zwei Probleme gibt es einfachere Lösungen als das aufwändige Mähen einer der artenreichsten Wiesen im Wonnemonat Mai, und die stehen im Hundegesetz:
Art 4 Abs. 2b: (…) Der Hundehalter hat den Kot seines Hundes zu beseitigen.
Art. 5 Abs. 2: Der Halter sorgt dafür, dass sein Hund ohne Einwilligung des Berechtigten […] Wiesen und Äcker während des fortgeschrittenen Wachstums nicht betritt.
Des Weiteren ist im Hundegesetz unter Art. 12 ebenfalls zu lesen, dass vom Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen mit einer Busse bis zu 5000 Franken zu bestrafen ist, wer vorsätzlich die allgemeinen Haltungsvorschriften des Artikels 4 (unter anderem den erwähnten Hundekot) und/oder die Betretungsverbote gemäss Artikel 5 (unter anderem die erwähnte Rheindammwiese mit fortgeschrittener Vegetation) missachtet.

Rainer Kühnis, Schalunstrasse 9, Vaduz

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