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Leserbrief

Gedanken zum Nachdenken

Agnes Dentsch, Poliweg 12, Ruggell | 30. April 2020

1. Wir wissen, dass Covid-19 ein Verwandter von SARS ist. Er ist zwar ansteckend, jedoch nicht zwangsläufig tödlich. Unser Immunsystem ist so «konzipiert», dass es in der Lage ist, Covid-19, wie auch viele andere Viren, Pilzen und Parasiten zu bekämpfen, vorausgesetzt, das Immunsystem ist intakt.
2. Isolation, wie es bei den Risikogruppen der Fall ist (jeder Fünfte ist Risikopatient) führt zu Einsamkeit und diese wiederum schwächt das Immunsystem.
3. Auch meine verfassungsmässigen Rechte sind verletzt wie: Einschränkung meiner Freiheit; das Schlies­sen von Betrieben und Grenzen; Überwachung durch Polizei; Einschränkung der Meinungsfreiheit. (Vertritt jemand eine andere Meinung oder hinterfragt die von der Regierung erlassenen Massnahmen, wird er als Verschwörungstheoretiker oder einfach als Spinner abgetan).
4. Die Wirtschaft ist zusammengebrochen. Immer mehr Bürger bangen um ihre Existenz. Dass sich bei der Bevölkerung immer mehr Wut aufstaut und sie die rigorosen Massnahmen infrage stellen, kann ich gut verstehen. Im Ausland gibt es schon Demonstrationen, Menschen fordern die Aufhebung der Massnahmen und die Widerherstellung ihrer verfassungsmässigen Rechte.
5. Waren diese Massnahmen – durch Angst geschürt – überzogen? War es nötig, wegen diesem nicht tödlichen Virus das Volk in den finanziellen Ruin zu treiben und menschliche Seelen zu zerstören?
«Wer seine Freiheit aufgibt für die Sicherheit, wird am Ende beides verlieren», sagte einst Benjamin Franklin. Es heisst für mich: Nicht aufgeben, weiterkämpfen.

Agnes Dentsch, Poliweg 12, Ruggell

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