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Leserbrief

Was in Griechenland passiert, kann uns nicht egal sein

Amnesty International Liechtenstein | 29. April 2020

Ein Thema hat die Nachrichten und uns alle in den letzten Monaten beherrscht: Die Coronakrise. Die Pandemie ist noch nicht ausgestanden, aber wir können einiges dafür tun, um die Auswirkungen zu mindern und einzugrenzen. Die Solidarität in Liechtenstein beeindruckt uns sehr. Wir sollten aber an den Grenzen nicht halt machen. Die Bilder aus den Flüchtlingslagern weltweit sind schrecklich und es ist zu befürchten, dass auch hier das Virus gnadenlos zuschlagen wird. Was in Griechenland passiert, kann uns nicht egal sein. Verschiedene Regierungen Europas, darunter Deutschland, Luxemburg und die Schweiz haben unbegleitete Minderjährige aufgenommen. Wir möchten an die liechtensteinische Regierung appellieren, das auch zu tun. Wir sind kein grosses Land und haben keine riesigen Kapazitäten, aber wir können ein Zeichen setzen und einige wenige unbegleitete Minderjährige oder Familien mit kleinen Kindern aufnehmen und integrieren. Die Institutionen und das Know-how dafür sind vorhanden.

Amnesty International Liechtenstein

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