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Leserbrief

Versicherungen unsolidarisch

Philippe Landis, Poska 8, Triesen | 29. April 2020

Im Hinblick auf die ausserordentlichen, grosszügigen Bereitstellungen von Hilfs- und Unterstüzungspaketen, die alle Regierungen der Welt den gegeisselten Unternehmungen zur Verfügung stellen, geben die versicherungen ein absolut klägliches und jammervolles Bild ab. Diese verstecken sich in Bezug auf die Unterscheidung von Epidemie und Pandemie hinter fadenscheinigem Kleingedruckten und schleichen sich perfide aus ihrer Verantwortung einer Schadensbeteiligung. Keine Spur von Solidarität, Kulanz oder Verantwortungsgefühl im Hinblick auf die katastophale Situation, vor allem von Kleinstunternehmungen in dieser schlimmen und aus-sergewöhnlichen Zeit. Ich denke, es ist höchste Zeit, dieser Branche von öffentlicher Seite her gehörig auf die Finger zu klopfen und zu zeigen, was sich in solchen Situationen gehört. Die sitzen ja auf so dicken finanziellen Polstern, dass es jedem Normalbürger schwindlig wird. Der Clou vom Ganzen ist, dass die Versicherungen in letzter Arroganz sich darauf berufen und empfehlen, dass sich die Geschädigten ja an die Unterstützungsleistungen der Regierungen wenden können oder sollen.

Philippe Landis, Poska 8, Triesen

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