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Leserbrief

Anmerkung der Redaktion

| 29. April 2020

Das «Volksblatt» hat diesbezüglich bereits beim Innennministerium nachgefragt. Nachfolgend publizieren wir dessen Antwort: «Das Ministerium für Inneres, Bildung und Umwelt verfolgt insbesondere die Situation in Griechenland im Rahmen des regelmässigen Austauschs der europäischen Innenminister sehr genau. Es ist wichtig, dass die herausfordernde Situation in den griechischen Aufnahmezentren auch während dieser aktuellen Ausnahmesituation aufgrund des Covid-19 nicht in Vergessenheit gerät. Die Regierung hat aktuell namhafte Beiträge zur Unterstützung des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) gesprochen, darunter auch 100 000 Franken für die Bewältigung der COVID-19-Pandemie in Flüchtlingslagern. Aufgrund der national als auch international getroffenen Massnahmen und den damit verbundenen Herausforderungen zur Bekämpfung der COVID-19-Ausbreitung wird die Aufnahme von Asylsuchenden aus Griechenland derzeit nicht weiter verfolgt. Erst nach einer deutlich positiven Veränderung der Situation um COVID-19 wird die Regierung über solche freiwillige Aufnahmen, die im Jahr 2017 im Rahmen von Programmen des UNHCR in Liechtenstein bereits gemacht wurden, beraten. Liechtenstein spricht sich darüber hinaus für eine zwischen den sog. Dublin-Staaten und der EU-Kommission koordinierte Lösung der Situation in Griechenland aus.»

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